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Es ist amtlich: TSV Süd steigt ab

Tisch Es ist amtlich: TSV Süd steigt ab

Gegen Sasel und Kiel blieben die benötigten vier Punkte für das Wunder aus.

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Der Chilene Sebastián Román konnte seine Enttäuschung über den feststehenden Oberliga-Abstieg nicht verbergen.

Quelle: Rajko Grawert

TischtennisDas war‘s! Der TSV Rostock Süd steht als Absteiger aus der Oberliga Nord fest. Nach zwei Pleiten am Wochenende ist nun auch rechnerisch nichts mehr möglich.

Das 7:9 beim direkten Konkurrenten Kieler TTK am Sonntag machte die Tür endgültig zu. Schon am Vortag verloren die Rostocker daheim mit 4:9 gegen den TSV Sasel. Dabei gaben die Südler in beiden Partien zunächst Anlass zur Hoffnung, führten jeweils mit 2:1 nach den Auftaktdoppeln. „An den Doppeln hat‘s nun wirklich nicht gelegen“, wusste auch Süd-Kapitän Mathias Wähner.

Indes lagen Süds Dilemmata wie so oft im Einzel. Die ohnehin schon miserable Fünfsatzbilanz (14:31) wurde an beiden Spieltagen (2:7) weiter verschlimmert. Allein Leo Stynen verlor drei „Fünfer“.

Hinzu kam die saisonbegleitende Unkonstanz in allen Paarkreuzen. Diesmal erwischte es Wähner und Matthias Haisch, die gegen Sasel nichts, aber in Kiel alles gewannen. Ein erneut schwächelndes oberes Paarkreuz erschwerte den Griff nach dem letzten „Strohhalm“ zusätzlich. Nur ein Sieg bei acht Anläufen durch Sebastián Román und Stynen war zu wenig. Besonders Román konnte abermals nicht die in ihn gesteckten Erwartungen erfüllen. Als Nummer eins verpflichtet, wird der Chilene (aktuell 13:18) nicht nur die von ihm auferlegte positive Bilanz deutlich verfehlen.

Und trotzdem war Süd sowohl gegen Sasel als auch in Kiel nach der ersten Einzelrunde und einem jeweiligen 4:5-Zwischenstand noch gut im Rennen. Bei Sasels siegbringenden Vierpunktelauf waren es die bitteren 2:3-Pleiten Románs und Wähners, die Süd in die Knie zwangen.

In Kiel haftete die Seuche auch in der zweiten Einzelrunde an Stynen, der wie gegen Ondrej Kunz zuvor, nun ebenso gegen Sven-Olaf Schmidt mit 2:3 den Kürzeren zog. Als dann auch Frank Lehner mit demselben Resultat gegen Joachim Schrautzer unterlag, stand es 7:8. Es passte ins Bild, dass Stynen/Wähner das Abschlussdoppel gegen Kunz/ Schmidt trotz 1:0-Satzführung und 6:2 im zweiten Satz noch abgaben.

Nun will sich Süd in Brunsbüttel (23.3.), aber vor allem daheim gegen Schwerin (24.3.) „ordentlich verabschieden“, um dann, so Wähner weiter, in der kommenden Saison den „direkten Wiederaufstieg anzupeilen“. Mit an Bord wird dann auch Stynen sein, der seinen Verbleib erklärte — zumindest ein positives Ergebnis für Süd.

Wir peilen den direkten Wiederaufstieg an!“Süd-Kapitän

Mathias Wähner

Ulrich Creuznacher

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