Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Es plätschert in den Frühling
Mecklenburg Rostock Es plätschert in den Frühling
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
04:03 13.04.2018
Die Fontäne im Knieperteich in Stralsund Quelle: Christian Rödel
Stralsund/Rostock

Endlich vom Eise befreit sind die Brunnen und Fontänen in Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt sprudeln sie wieder in vielen Städten – oder werden in den nächsten Tagen in Betrieb genommen.In Rostock gibt es die meisten wassertechnischen Anlagen im Land: Insgesamt 34 Fontänen, Brunnen und Wasserläufe werden in diesem Jahr Einheimische und Gäste erfreuen. Das bekannteste Rostocker Wasserspiel, der „Brunnen der Lebensfreude“ auf dem Universitätsplatz, hat bereits am 29. März die Saison eröffnet. Alle anderen Anlagen folgen zwischen dem 1. und 9. Mai. Für ihren Betrieb hat das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege etwa 220 000 Euro eingeplant, erklärt Stadtsprecher Ulrich Kunze. Dazu seien in diesem Jahr etliche Investitionen geplant: So werde am John-Brinckman-Brunnen die Anlagentechnik für 20 000 Euro saniert. Der Wasserlauf am Toitenwinkler Stern werde für 60 000 Euro saniert. Und alle Brunnenanlagen sollen gemäß Trinkwasserschutzverordnung für 90 000 Euro umgebaut werden.Auch die Stralsunder sind froh, dass ihre Brunnen und Fontänen nun wieder bis Anfang Oktober sprudeln. So werden am Freitag fünf der acht Anlagen startklar gemacht, erklärt Stadtsprecher Peter Koslik: die Wasserspiele auf dem Alten Markt und die auf dem Spielplatz zwischen Baden- und Heilgeiststraße, die Fontäne im Knieperteich, der Drei-Mädchen-Brunnen in der Fährstraße sowie „Mann und Frau“ auf dem Frankendamm. Im Stadtteil Knieper West läuft der Brunnen im Teichhof sowie der Brunnen auf dem Trelleborger Platz bereits ab dem 10. April. Etwas später wird der Brunnen in der Brunnenaue angeschaltet – wenn die Kastanienblüte beendet ist, da er ansonsten verstopfen würde. Für den Betrieb aller acht Anlagen sind im städtischen Haushalt 40 000 Euro eingeplant, sagt Koslik.In Greifswald werden ab kommender Woche die Brunnen und Wasserspiele, die nicht frostsicher sind, nach und nach wieder angestellt. So wird das flache Becken am Rubenowplatz wieder mit Wasser gefüllt, sagt Stadtsprecherin Andrea Reimann. Auch die drei Wasserfontänen am Thälmannring sprudeln in den nächsten Tagen wieder. Bei beiden werde das Wasser über eine Aufbereitungsanlage gereinigt, „es ist kein Trinkwasser“, warnt Andrea Reimann. Etwas länger dauere es noch bei den Trinkwasserbrunnen und -stelen. Sowohl der Greifenbrunnen am Theatercafe als auch die Trinkwassersäulen am Markt seien direkt an das öffentliche Trinkwassersystem angeschlossen. Beide würden in der kommenden Woche gespült.In Wismar müssen sich Einwohner und Urlauber noch gedulden: Die drei Brunnen sowie Fontänen an der Kapitänspromenade, auf dem Hopfenmarkt und im Bürgerpark „werden Ende April wieder in Betrieb gehen“, kündigt Stadtsprecher Marco Trunk an. Für die Wartung der Anlagen stünden in diesem Jahr 10 000 Euro bereit.In Schwerin starten die elf Wasserspiele am Sonnabend in die Frühlingssaison, erklärt Silke-Maria Preßentin, Büro-Leiterin des Oberbürgermeisters. Darunter ist auch die beliebte „Fontaine“ im Pfaffenteich sowie die „Schirmkinder“ an dessen Ufer.

Fontänen sprudeln: In den Städten von Mecklenburg-Vorpommern werden jetzt die Brunnen und Wasserspiele angeschaltet.

Bernhard Schmidtbauer

Die Zahl alter Rotorblätter wird deutlich steigen. Aber nicht alle können ins Ausland verscherbelt werden.

13.04.2018
Rostock Flashmob zum 800. Geburtstag - Rostock bittet zum Massentanz

Der Uniplatz wird zur größten Tanzfläche der Stadt: Am 29. April sollen hier mindestens 800 Rostocker zur Jubiläumshymne abtanzen. Die Choreografie dazu wurde am Donnerstag auf dem Neuen Markt präsentiert.

13.04.2018
Aktuelle Beiträge Nachschub für Europas Kernkraftwerke - Rostock wird zum Atom-Drehkreuz

Im Schnitt alle zehn Tage werden über den Rostocker Hafen Atom-Transporte abgewickelt - mit frischen Brennelementen für Europas Reaktoren. Diese Zahl könnte sogar noch steigen - weil Hamburg, Bremen und andere Häfen die nukleare Fracht verbannen.

14.04.2018