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Rostock Facebook-Datenskandal: OZ-Kolumnistin betroffen
Mecklenburg Rostock Facebook-Datenskandal: OZ-Kolumnistin betroffen
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17:01 17.04.2018
Cambridge Analytica hat die Daten von Julia Porath geklaut Quelle: privat
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Rostock

Facebook benachrichtigt Betroffene des Datenmissbrauchs

Mitte März wurde bekannt, dass die britische Analyse-Firma Cambridge Analytica an Daten von Millionen Facebook-Usern gekommen war. Laut Facebook sind bis zu 87 Millionen Nutzer weltweit betroffen, davon etwa 2,7 Mio Einwohner der EU und rund 310.000 User aus Deutschland. Anscheinend gehöre ich dazu. Im Laufe dieser Woche werden alle Facebook-Nutzer über die mögliche Weitergabe ihrer Daten informiert

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Im März wurde der riesige Datenmissbrauch durch Cambridge Analytica bekannt. 87 Millionen Facebook-Nutzer waren betroffen. Auch OZ-Bloggerin Julia Porath hat nun erfahren, dass ihre geklaut wurden.

Bin ich darüber schockiert?

Wie in meiner letzten Folge „Post von Porath“ stehe ich dem Datenskandal etwas offener gegenüber als manch andere. Zielgruppengenaue Werbung und Online-Dienste wie Google basieren auf Daten und Standorten, die ständig per Smartphone aus uns rausgesaugt werden. Daten helfen uns, dem Verbraucher, in erster Linie. Sie werden gesammelt, um uns jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Wer ständig nach Urlaub in den Bergen sucht, bekommt dementsprechende Angebote bei Google und in den sozialen Netzwerken angezeigt. Das ist das Geschäftskonzept und damit die Geldeinnahmequelle. Unsere Daten sind so gesehen die vermeintliche Währung, mit der wir all diese Dienste bezahlen.

Schwierig wird es natürlich, wenn mit diesen Daten gehandelt wird. Dann bekommt man auch Werbung von anderen Anbietern. Kriminell ist es, wenn unsere Informationen im großen Rahmen im Zuge des US-Wahlkampfs, des Brexit und auch der deutschen und französischen Wahlen missbraucht werden. Das ist Manipulation.Oder aber wenn ein Hacker unsere Daten für einen Identitätsdiebstahl nutzt und mit unseren Kontodaten einkauft. Auch ich habe davor Angst, aber lebe mit dieser Gefahr. Der Vergleich ist vielleicht etwas plump – aber das ist ähnlich wie in ein Auto einzusteigen. Auch hier besteht das Risiko eines Unfalls.

Rat für die Leser

Ich hätte gerne die Lösung für absolute Sicherheit im Netz, aber befürchte, die gibt es nicht. Facebook ist mit über 2 Millarden Nutzern das größte Netzwerk der Welt und hat den Datenmissbrauch viel zu spät erkannt.

Trotzdem habe ich ein paar hilfreiche Tipps, wenn Sie sich im Netz bewegen, in einer Bildergalerie zusammengefasst.

Julia Porath

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