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Rostock Falscher Polizist erbeutet 22 000 Euro
Mecklenburg Rostock Falscher Polizist erbeutet 22 000 Euro
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14:41 31.07.2018
Immer wieder geben sich Betrüger am Telefon als Polizisten aus und erbeuten viel Geld. (Symbolbild) Quelle: Julian Stratenschulte
Rostock

Ein unbekannter Betrüger hat einen Mann aus Rostock um 22 000 Euro gebracht. Nach Polizeiangaben hatte sich der Täter bei dem 78-Jährigen gemeldet. Er gab sich als Polizist aus und erzählte von einem Strafverfahren und bat um die Herausgabe von Kontodaten. Der Betrug ereignete sich bereits in der vergangenen Woche im Stadtteil Reutershagen

Über mehrere Tage hinweg hatte der Rostocker Kontakt zu „Kommissar Schwarz“ von der Kriminalpolizei. Im Zusammenhang mit einem geheimen Ermittlungsverfahren sei es wichtig, dass der Mann seine Kontodaten herausgebe und niemanden von der Sache erzähle. Es wurde sogar mit dem Gefängnis gedroht.

Als der ältere Herr feststellte, dass ihm mehr als 20 000 Euro auf dem Konto fehlen, vertraute er sich seinem Sohn an. Dieser zeigte den Vorfall am Montag bei der Polizei an.

Nun ermittelt die echte Polizei wegen Betrugs. Sie weist noch einmal darauf hin, dass Beamte niemals Geld am Telefon verlangen würden. Weder per Überweisung, noch bar an der Haustür. Auch würde die Polizei niemals Kontodaten oder andere sensible Informationen über Vermögen oder Eigentum am Telefon abfragen.

Vor allem ältere Menschen werden immer wieder gezielt von Betrügern ausgesucht und mit den unterschiedlichsten Maschen - vom klassischen Enkeltrick bis zum falschen Polizisten - unter Druck gesetzt. Immer mit dem Ziel an ihr Geld zu kommen. Vielen haben so schon ihre gesamten Ersparnisse verloren.

Die Polizei ruft alle Bürger dazu auf, mit ihren Angehörigen und Verwandten über diese Maschen zu sprechen und ihre Eltern oder Großeltern dafür zu sensibilisieren. Niemals sollten Geld oder Wertgegenstände an fremde Personen übergeben werden. Im leisesten Zweifel sollte das Gespräch abgebrochen und das Telefon aufgelegt werden.

Meyer Cora

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