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Rostock Feuerwehrhaus wird erweitert
Mecklenburg Rostock Feuerwehrhaus wird erweitert
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00:01 06.12.2017
Zwei Gebäude hat die Feuerwehr Markgrafenheide an ihrem Standort in Hinrichshagen. Dort gibt es das Feuerwehrhaus und die Fahrzeughalle, die Halle entspricht nicht mehr den Anforderungen der Feuerwehrunfallkasse und soll erweitert werden. FOTOS (3): MICHAEL SCHISSLER
Markgrafenheide

Klein ist sie, die Freiwillige Feuerwehr Rostocker Heide – aber sie hat wohl das größte Einsatzgebiet aller Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt. Ihr obliegt der Brandschutz in Hohe Düne, Markgrafenheide, Hinrichshagen, Wiethagen, Torfbrücke, Stuthof und Jürgeshagen. Und das Besondere an der Wehr in Markgrafenheide ist, dass sie zwei Standorte hat. Es gibt ein neues Feuerwehrgerätehaus in Markgrafenheide und eine Fahrzeughalle und ein Feuerwehrhaus in Hinrichshagen.

Unfallkasse bemängelt Platzverhältnisse / Neues Fahrzeug macht Umbau erforderlich

Dort wird sich bald etwas tun. „Wir werden im Sommer des kommenden Jahres dort ein neues Fahrzeug bekommen“, sagt Ortswehrführer Robert Berfelde. Dabei handelt es sich um ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, „das schon bestellt ist.“ Insgesamt habe die Hansestadt davon drei geordert, „eins davon kommt nach Hinrichshagen“.

Wegen der Neuanschaffung hatte es zunächst Irritationen gegeben. Das Tor zur Halle in Hinrichshagen hatte sich für das neue Fahrzeug als zu niedrig erwiesen. Weiter problematisch ist das allerdings nicht. „Weil das Rolltor in der Mitte des Torrahmens befestigt ist“, erläutert Paul Kleinschmidt. Er leitet die Feuerwehrkameraden als Gruppenführer in Hinrichshagen an. Wenn es außen angebracht sei, wenn man dies ändere, könne auch das neue Fahrzeug in die Hinrichshäger Halle fahren.

Durch diese Entwicklung hat jetzt die Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt wieder einen Blick auf die Feuerwehrliegenschaften in Hinrichshagen gerichtet. „Schon vor etwa zwei Jahren hatte die Feuerwehrunfallkasse angemerkt, dass es räumlich so nicht geht“, sagte Kleinschmidt. Nun habe die Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung einen Architekten beauftragt, der sich die beiden Gebäude in Hinrichshagen einmal angesehen hat. Die Pläne liegen den beiden Feuerwehrmännern auch schon vor. Nach diesen Überbelegungen soll die Feuerwehrhalle an die Fahrzeughalle gesetzt werden. „Das wird ein Umkleideraum für Frauen von etwa zwölf Quadratmetern und von 18 Quadratmetern für die Männer. Dusche und Toiletten sind bereits im Hauptgebäude der Feuerwehr vorhanden.

„In diese Planungen kommt nun etwas Druck“, sagen die Feuerwehrmänner, die sich aber auch gleichzeitig einig sind: „Das Wichtigste ist das Tor zur Halle.“

Insgesamt sind Berfelde und Kleinschmidt mit der Situation und mit der Zusammenarbeit der Stadt zufrieden. „Wir haben ein gutes Verhältnis“, sagt Robert Berfelde, der in Markgrafenheide 20 aktive Brandschützer hat.

Paul Kleinschmidt hat in Hinrichshagen zwölf Mitstreiter, in der Jugendfeuerwehr engagieren sich zehn Jugendliche. „Aber wir brauchen mehr Personal“, sagt Robert Berfelde. Denn bei ihrem jüngsten Großeinsatz nach einem Sturm wurde die Feuerwehr ziemlich gefordert. Das Problem der Markgrafenheider Wehr ist, dass viele ihrer Aktiven außerhalb des Stadtteiles arbeiten, teils auch während der Woche. Da lässt sich der Brandschutz dann nur über mehr Freiwillige sichern.

Michael Schißler

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