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Förderung: Zentrum für‘s Hören gesichert

GÜSTROW Förderung: Zentrum für‘s Hören gesichert

Noch vor einem Jahr drohte den Förderzentren „Hören“ in Güstrow und „Sehen“ in Neukloster die Zerschlagung der mobilen Frühförderung.

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Sven Seefeldt aus Greifswald ist mit seinem hörgeschädigten Sohn Finn (5) zu Besuch im Förderzentrum „Hören“.

Quelle: Kerstin Erz

Güstrow. Noch vor einem Jahr drohte den Förderzentren „Hören“ in Güstrow und „Sehen“ in Neukloster die Zerschlagung der mobilen Frühförderung. Seit wenigen Tagen ist die Förderung von Kindern bis sieben Jahren mit Seh- und /oder Hörschädigung gesichert.

„ Es war ein harter Kampf“, so Andrea Bommhardt, Vorsitzende des Schulelternrates beim Landesförderzentrum „Hören“. Gut ein Jahr lang hatte das Bildungsministerium des Landes über eine Langezeitvereinbarung zum Erhalt der zentralen mobilen Frühförderung für Kinder verhandelt. „Traurig war dabei, dass sie ohne die Betroffenen verhandelt worden ist“, sagt Andreas Bommhardt. Und betont: „Wir haben uns trotzdem immer wieder eingebracht. Mit Erfolg, denn endlich ist alles in Papier und Tüten, und wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein.“

Die mobile und teilstationäre Frühförderung der Kinder mit Seh- und/oder Hörschädigung ist nun für den Zeitraum von zehn Jahren gesichert. So zeigte sich auch Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) erleichtert, „dass es gelungen ist, für alle Beteiligten eine langfristige Rechtssicherheit zu schaffen“.

„Nun heißt es“, so Andrea Bommhardt, „diese Langzeitvereinbarung mit Leben zu erfüllen.“ Die Landkreise und kreisfreien Städte haben sich verpflichtet, die Frühförderung in ihrem Bereich ausschließlich durch die Frühförderzentren vornehmen zu lassen. Dabei bleibe das freie Wahlrecht der Eltern für ihre Kinder unberührt. Da es bis zu einem Bescheid für die Förderung oftmals ein steiniger Weg sei, sei es wichtig, dass die zentrale mobile Frühförderung mit ihrem ausgebauten Netzwerk erhalten wurde, betont Bommhardt. Damit könnten Eltern bereits mit der Feststellung einer Hör- und/oder Sehschädigung von Fachleuten begleitet werden.

„Wir werden die Umsetzung kritisch beobachten und uns weiter einmischen“, verspricht Andrea Bommhardt.

 

Kerstin Erz

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