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Förderung gestrichen: Ärger an katholischen Schulen

Rostock Förderung gestrichen: Ärger an katholischen Schulen

Der Sparkurs des Erzbistums Hamburg sorgt in Mecklenburg für Verunsicherung - auch an der Don-Bosco-Schule in Rostock.

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An Rostocks Don-Bosco-Schule gibt es die Befürchtung, dass sich die Bedingungen durch den Sparkurs im Erzbistum Hamburg verschlechtern.

Quelle: Arscholl Ove

Rostock. An den katholischen Schulen in Mecklenburg brodelt es gewaltig. Grund ist der Sparkurs des Erzbistums Hamburg, das dem Schulträger, der Bernostiftung, in diesem Jahr die Förderung von einer halben Million Euro gestrichen hat. Auch an der Rostocker Don-Bosco-Schule wächst die Verunsicherung.

Der laufende Betrieb sei nicht in Gefahr, erklärt Jens Meinert, Vorsitzender des Schulvereins. „Die Schulen tragen sich weitgehend selbst.“ Dank des in MV gezahlten Schullastenausgleichs. Die halbe Million aus Hamburg nutzte die Bernostiftung bisher um Kredite für Neubauten zu bedienen. „Investitionen sind nicht mehr möglich“, befürchtet Meinert.

Die Mecklenburger Schulen wollen auch zukünftig von der eigens im Land geründeten Bernostiftung verwaltet werden. Im Erzbistum selbst gibt es Bestrebungen, die Einrichtungen selbst zu verwalten. Vertreter der katholischen Schulen in Rostock, Schwerin, Ludwigslust und auch in Lübeck haben die Sorge, dass ihre Interessen dann hinter denen der Hamburger Schulen zurücktreten müssen.

Der Niels-Stensen-Schulverein aus Schwerin startete bereits eine Unterschriftensammlung zum Erhalt aller katholischen Schulen in Mecklenburg. „Sie sollen als Ausdruck des Elternwillens aus dem Land im März dem Erzbischof übergeben werden“, erklärt der Vorsitzende Georg Diederich. Immer wieder öffentlich auf das Probleme aufmerksam zu machen sei derzeit das beste Mittel, ergänzt Jens Meinert.

Niebuhr Thomas

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