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Footballer wollen an die Jägerbäk

Marienehe Footballer wollen an die Jägerbäk

Abgenutzte Sanitäranlagen, heruntergekommene Umkleidekabinen, Unkraut und hohes Gras: Der Sportplatz an der Jägerbäk in Marienehe ist in den vergangenen Jahren immer mehr verwahrlost.

Marienehe. Nun sprach sich der Ortsbeirat Evershagen in seiner Sitzung am Dienstag für eine Nutzung des Platzes durch den American Football-Verein Griffins aus. Die trainieren derzeit vor allem in Warnemünde und würden gern die städtische Sportanlage in Marienehe nutzen.

Seit die Fußballer der SG Fiko Rostock dort im Sommer 2007 das Training einstellten, hat sich nicht mehr viel getan. „Der Platz führt momentan ein Dornröschen-Dasein“, sagt Harm Wullekopf, Ortsbeiratsvorsitzender und Befürworter einer Renovierung der einstigen Sportstätte. „Die Anlage verkommt, seit viel zu langer Zeit passiert so gut wie nichts.“

Mit einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs könne ein klares Zeichen gegen Vandalismus gesetzt werden, erklärt Wullekopf. „Sicherlich bedarf es noch einiger Arbeit. Richtige Feld- und Rasenmarkierungen fehlen und die Sanitäranlagen bedürfen einer Überholung, aber der Platz muss wieder zum Leben erweckt werden“, sagt der 69-Jährige.

Bisher ist nicht absehbar, wie viel Zeit bis zu einer erneuten Nutzung noch vergeht, da die endgültige Entscheidung in der Stadt über die Zukunft des Platzes aussteht. „Der Antrag unterliegt momentan einer wohlwollenden Prüfung in der Verwaltung“, sagt Rathaussprecher Ulrich Kunze. Der Vorstand der Griffins will abwarten, bis der Antrag genehmigt ist, bevor die genauen Pläne vorgestellt werden.

Tina Schmechel

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