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Forsche Töne zu geblasener Allianz

Reutershagen Forsche Töne zu geblasener Allianz

Jugendmusikkorps und ecolea-Schüler konzertierten gemeinsam

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Das Nachwuchsorchester des Jugendmusikkorps spielt nach straffem Dirigat seine Leiterin, Birgitt Derer.

Quelle: Andreas Golz

Reutershagen. Das Nachwuchsorchester des Jugendmusikkorps (JMK) und das Bläserklassenorchester 6b der ecolea/internationale Schule gaben am Sonnabend ein gemeinsames Konzert im Freizeitzentrum.

Statt Argusaugen gezückte Fotoapparate und Handys der Angehörigen, um das musische Tun der jungen Talente festzuhalten. Überhaupt sind die Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel die schärfsten Kritiker. Von den Lehrern mal abgesehen. Jedenfalls mischten sich unter den Beifall für die Musiker auch Lob und Anerkennung für die Lehrer. Wie immer eigentlich.

Relativ neu ist eine Allianz von JMK und ecolea. „Als ich davon erfuhr, dass es an der Schule eine Bläserklasse gibt, habe ich mit ihr Kontakt aufgenommen“, erklärte JMK-Orchesterchefin Birgitt Derer. Dabei gäbe es diese spezielle pädagogische Ausrichtung schon seit über fünf Jahren, berichtete Musiklehrer Michael Werner. Und zwar nach einem bewährten Verfahren. „Die Schüler haben überhaupt keine Vorkenntnisse. Nach einem sogenannten Instrumentenkarussell, das an einem Tag stattfindet, dürfen die Eleven einen Wunschzettel für ein Blasinstrument ausfüllen. Daraus rekrutieren wir dann die spezielle Bläserklasse, die nach zweijähriger Ausbildung weiter geformt wird“, erläuterte Werner. „Das ist praktischer lebhafter Musikunterricht“, fügte er hinzu. Und der Andrang für diese Bläserklasse sei jedes Jahr enorm Die Allianz von JMK und ecolea nach dem ersten Kennenlernen vor anderthalb Jahren hat schon richtig feste Konturen. Bereits zum vierten Mal konzertierten sie in großem Verbund. „Dieser Erfahrungsaustausch hilft uns weiter“, versicherte Michael Werner. „Ich finde es einfach herrlich, wenn sich eine solche Zusammenarbeit ergeben kann“, erklärte die begeisterte Birgitt Derer.

So soll die geblasene Allianz auch künftig für forsche Töne sorgen. Andreas Golz

 

OZ

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