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Rostock Forscher suchen optimales Futter für Schwein und Huhn
Mecklenburg Rostock Forscher suchen optimales Futter für Schwein und Huhn
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00:00 20.03.2013
Ein Baustein der Studie bildet die Entwicklung von Fütterungsstrategien für die Schweine- und Geflügelhaltung. Quelle: FBN/Stabenow
Dummerstorf

Damit soll die Nutzung des Futters für das Wachstum erhöht und der als Summe aller umweltrelevanten Einflüsse berechenbare „ökologische Fußabdruck“ vermindert werden.

Neben einer Arbeitsgruppe um Professor Klaus Wimmers beteiligen sich daran wissenschaftliche Einrichtungen aus acht weiteren Ländern. Die Koordinierung des mit sechs Millionen Euro in den Jahren 2013 bis 2016 geförderten Projekts übernimmt die Queens University Belfast in Nordirland.

Eine Verlangsamung des Klimawandels, eine Verbesserung der Energieeffizienz und ein nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen bei gleichzeitiger Sicherstellung der Nahrungsversorgung gehören zu den Herausforderungen der Menschheit. Darum müssen Lebensmittel effizient und umweltverträglich erzeugt werden.

An dieser Stelle setzt das EU-Projekt an. Ziel ist es, Strategien zur Verbesserung der Futterverwertung bei Geflügel und Schwein zu entwickeln. So werden die Wechselbeziehungen zwischen Genetik, Darmflora und Futterzusammensetzung untersucht und Wege gesucht, wie Futtermittel von den Tieren optimal verwertet werden.

Die Forscher des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie zeichnen in dem Projekt für den genetischen Forschungsansatz federführend verantwortlich. Es sollen molekulare Pfade in der Tiergenetik aufgeklärt werden, die für die Ausprägung der Futterverwertung sowie den nahrungsabhängigen Stoffansatz und -umsatz beteiligt sind.

Einen weiteren Baustein der multidisziplinären Studie bildet die Entwicklung von Fütterungsstrategien für die Schweine- und Geflügelhaltung.

OZ

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