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Rostock Forscher weisen TNT in Ostsee-Muscheln nach
Mecklenburg Rostock Forscher weisen TNT in Ostsee-Muscheln nach
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06:07 08.05.2018
An der Zinnowitzer Seebrücke geborgene Granaten: In Nord- und Ostsee liegen noch riesige Mengen an Munition. Quelle: Tom Schröter
Rostock/Kiel

1,6 Millionen Tonnen Granaten und Bomben schlummern auf dem Grund von Nord- und Ostsee. Das gewaltige Waffenarsenal stammt größtenteils aus dem Zweiten Weltkrieg. Wie Forscher aus Schleswig-Holstein jetzt nachgewiesen haben, gammeln die Altlasten nicht einfach so vor sich hin, sondern zerfallen.

Ein Team um den Toxikologen Edmund Maser von der Universität Kiel hat Miesmuscheln in der Kieler Förder Muscheln in der Nähe von Seeminen und anderen Bomben ausgesetzt. Im Fleisch der Muscheln ließ sich erstmals der giftige Sprengstoffe TNT nachweisen.

„TNT ist giftig für Meerestiere und kann auch auf unserer Speisekarte landen“, sagte Maser der OSTSEE-ZEITUNG. Die Gefahr sei hoch, dass stark krebserregende Stoff in die Nahrungskette gelangt. Das würde vor allem die Fischbestände bedrohen. 

Gerald Kleine Wördemann

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