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Rostock Forschertreffen in Dummerstorf
Mecklenburg Rostock Forschertreffen in Dummerstorf
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00:00 25.09.2018
Dummerstorf

Neue Ansätze für die Forschung finden, den Austausch intensivieren und voneinander lernen – darum geht es am 8. Oktober in Dummerstorf. Denn die Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie laden dann zu einem international besetzten Workshop, Schwerpunkt Next-Generation-Sequencing (NGS), ein. Veranstalter ist das Institut für Genombiologie unter Leitung von Professorin Dr. Christa Kühn. Dazu werden rund 75 Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern sowie Wissenschaftler, die weltweit tätig sind, erwartet.

Prof. Christa Kühn will Ressourcen der NGS-Technologie in MV noch besser vernetzen. Quelle: Foto: Joachim Kloock

„Ziel unserer 2013 ins Leben gerufenen Initiative Next Generation Sequencing in Mecklenburg-Vorpommern (NGS-MV) ist es, vorhandene Ressourcen, die diese biomedizinische Forschung in Zukunft wesentlich beeinflussen, aufzuzeigen, von gegenseitigen Erfahrungen zu profitieren sowie Kooperationen im Land anzustoßen“, erklärt Prof. Dr. Christa Kühn. Dabei baut die Initiative auf Projekte auf, die bereits an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen in MV bearbeitet werden.

In den vergangenen Jahren wurden neue Verfahren der HochdurchsatzSequenzierung entwickelt, die unter dem Begriff „Next-Generation Sequencing“ zusammengefasst werden. Die Einführung der NGS-Technologie erlaube eine kosteneffiziente Untersuchung von DNA-Material in vergleichsweise kurzer Zeit. Dabei werde der Fokus auf die molekularbiologischen Veränderungen sowie genetische Mutationen oder Aktivitäten gelegt. Darüber hinaus eröffnet NGS neue Ansätze zur virologischen, mikrobiologischen oder pathologischen Diagnostik in der Human- und Veterinärmedizin.

Während jedoch im Verlauf der vergangenen Jahre die Kosten für die NGS-Analysen kontinuierlich gefallen sind, sind die Anforderungen an eine effektive Datenauswertung stark gestiegen. „Die enorme Komplexität der NGS-Technologie wird zunehmend das Zusammenspiel von Fachdisziplinen wie Genetik, Bioinformatik, Mikrobiologie oder Systembiologie erfordern, die auch einzeln bereits im Land etabliert sind. Der Workshop soll einen weiteren Austausch zwischen den Disziplinen ermöglichen und neue Forschungsansätze aufzeigen“, so die Molekularbiologin.

OZ

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