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Frauen tanzen und trommeln gegen Gewalt

Stadtmitte Frauen tanzen und trommeln gegen Gewalt

Jede dritte Frau in Europa ist Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt / Weltweite Kampagne „One Billion Rising“ soll aufrütteln

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Knapp 50 Teilnehmerinnen tanzten mit und machten so auf die weltweite Gewalt gegen Frauen aufmerksam.

Quelle: Foto: Dana Frohbös

Stadtmitte. Sie wollen sich stark machen – ein Zeichen setzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Dazu haben sie sich zusammengefunden und sich am Universitätsvorplatz getroffen – bereits zum vierten Mal.

Zu der Hymne ’Break the Chain’ (Zerbrich die Ketten) tanzten sie für ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben von Frauen und Mädchen überall auf der Erde. Veranstaltet wurde die Aktion vom Rostocker Verein Frauen helfen Frauen und der AStA der Universität. Alle Bürgerinnen und Bürger waren zum Mitmachen aufgerufen. Zum Einstudieren der Choreografie hatten sich alle Interessierten in den letzten fünf Wochen regelmäßig getroffen.

Die Schrittfolge gibt es zum Üben bei Youtube. „Wir hatten sie auf Zetteln vor uns liegen und haben den Tanz dann einstudiert“, sagt eine Mitarbeiterin des Frauenhauses, die in die Rolle der Tanztrainerin geschlüpft war. „Es geht uns darum, dem Traurigen mit Mut und Energie zu begegnen“, sagt sie. Und das geht auch ohne Tanztraining. „Auch wenn es nicht der Choreografie entspricht, mittanzen können alle“, sagt Organisatorin Birgit Kähler.

Im Jahr 2013 wurde die Tanzdemonstration von der Künstlerin Eve Ensler ins Leben gerufen. „Was vor fünf Jahren in New York begann, ist inzwischen eine globale Kampagne“, sagt Birgit Kähler. Im vergangenen Jahr nahmen rund 50 000 Menschen in über 150 mitwirkenden deutschen Städten an der Aktion teil.

df

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