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Rostock Freunde und Familie ehren Manfred Krug
Mecklenburg Rostock Freunde und Familie ehren Manfred Krug
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00:05 23.10.2017
800 Besucher haben sich die Hommage an Manfred Krug mit Fanny Krug und Thomas Putensen in der Stadthalle angesehen. Quelle: Fotos: Ove Arscholl
Südstadt

Als Thomas Putensen die ersten Zeilen von „Der Tag beginnt“ anstimmt, dürften die 800 Besucher der Stadthalle gestern bereits den ersten Gänsehautmoment erlebt haben. Kurz ist es, als stünde doch Manfred Krug selbst auf der Bühne. An seinen satten Bass, seinen Humor, seine Lieder, seine Filme und sein Leben soll der Abend mit dem Titel „Eine Hommage an Manfred Krug“ erinnern. Und dafür haben sich Freunde und Kollegen des Schauspielers und Sängers, der ein Jahr und einen Tag zuvor im Alter von 79 Jahren gestorben war, versammelt.

Besucher der Stadthalle erleben Fanny Krug, Charles Brauer, Uschi Brüning und andere Künstler, die Lieder des gestorbenen Schauspielers aufführen

Durch den Abend führt Charles Brauer, der 16 Jahre lang als Tatort-Kommissar Brockmöller an der Seite von Krug alias Paul Stöver Fernsehverbrecher jagte und Gesang in die Krimis brachte. „Für alle Lieder, die Sie heute hören, hat Manfred die Texte geschrieben“, erklärt Brauer und sagt die nächste Sängerin an. Krugs Tochter Fanny singt „In einem Regen“. Es ist die Geschichte eines Mannes, der erzählt, wie er bei Regen eine junge Frau kennenlernt. Fanny Krugs Version des Liedes erzählt die Geschichte aus der Perspektive des Mädchens. „Lass mich nicht geh'n“ singt sie im Duett mit Putensen, bevor Uschi Brüning die Bühne betritt.

Sie ist immer wieder Krugs Duettpartnerin gewesen – und setzt diese Tradition nun auch mit seiner Tochter fort. „Wir wollen nicht mehr trauern, sondern uns über das freuen, was geblieben ist“, sagt Fanny Krug. Und das sind jede Menge Lieder, die berühren – egal ob nachdenklich oder heiter, wie etwa „Gestern war der Ball“, das Putensen grandios interpretiert und tosenden Applaus erntet. Und schließlich ist auch Krug selbst nochmal zu hören und zu sehen – auf der Videowand mit letzten Studioaufnahmen.

Ove Arscholl

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