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Warnemünde Frische Geschäftsideen statt langer Reden

Reihe „12 Minutes me“ in Rostock enorm erfolgreich / Macher bedankten sich

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Warnemünde. Landwirtschaft, Politik, Reisen, App-Entwicklung – die Themen, die bei der Veranstaltungsreihe „12 Minutes me“ besprochen werden, könnten unterschiedlicher nicht sein. Gestaffelt nach verschiedenen Themenbereichen kann jeder sein Projekt vorstellen, vom Sport über die Existenzgründung bis zum Ehrenamt kann alles dabei sein. Einzige Vorgabe: Die Präsentation darf nicht länger als zwölf Minuten dauern. Genauso lange kann das Publikum danach Fragen stellen, und zum Netzwerken gibt es ebenfalls zwölf Minuten.

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Reihe „12 Minutes me“ in Rostock enorm erfolgreich / Macher bedankten sich

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Christina Milbrandt

berichtet über Veranstaltungsreihe

„12 Minutes me“

Seitdem das Format in Rostock startete, haben mehr als 70 sogenannte Speaker ihre Projekte und Ideen vorgestellt. Um ihnen zu danken, lud das Organisationsteam am Donnerstagabend ins Dock Inn Hostel nach Warnemünde zu einem Dinnerabend ein. Der Veranstaltungsort wurde nicht zufällig gewählt. Geschäftsführer Christoph Krause stand im vergangenen Jahr selbst als Speaker auf der Bühne, um das Hostel vorzustellen. „Das hat uns alle sehr begeistert“, sagte er am Donnerstag. Die Organisatoren sahen das Dinner als eine Art Neujahrsempfang. „Das ist eine gute Gelegenheit, um alle zusammenzubringen“, so Tobias Gebhardt Da jeder Teilnehmer nur einmal mit seiner Präsentation dabei sein kann, würden sich auch nicht alle kennen. „So können sich alle noch weiter vernetzen.“

Knapp 40 ehemalige Speaker und Interessierte waren der Einladung gefolgt, darunter auch Doreen Lyska-Stilling . Die 45-Jährige hat sich 2016 mit ihrem Food-Truck selbstständig gemacht – dem ersten in ganz Mecklenburg-Vorpommern, wie sie erzählt. Von der Veranstaltungsreihe ist die 45-Jährige begeistert. „Man bekommt unheimliche viele Kontakte.“Auch Philipp Weber ist von 12 Minutes überzeugt. Der 31-Jährige hat die Marke Rostockfisch gegründet, das Symbol der Gräte auf Pullovern, T-Shirts und Tassen hat mittlerweile schon großen Bekanntheitsgrad. Die Geschäftsidee hat Weber bei einer der Veranstaltungen von „12 Minutes“ vorgestellt. „Mir hat es damals sehr geholfen. Das Gute daran ist, dass man auch als Mensch, der sonst nicht immer im Mittelpunkt steht, die Möglichkeit hat, sich zu präsentieren“, sagt der Rostocker, der daran arbeitet, seine Marke noch weiterzuentwickeln. Einem ganz anderen Themengebiet widmet sich Benjamin Wende : Er bietet Beratungen zu Rohstoff-Optimierung in der Landwirtschaft an. „Mein höheres Ziel ist es, die Umwelt zu schützen“, sagt der 38-Jährige, der das Dankeschön-Dinner im Dock Inn nutzte, um mit anderen Speakern ins Gespräch zu kommen.

Dass das Format in Rostock einmal so großen Erfolg haben wird, freut besonders Oliver Rößling . Der Rostocker hat „12 Minutes“ in seiner Wahlheimat Hamburg mit aufgebaut. Die Motivation? „Business Talks sind in der Regel steife Veranstaltungen. Gesprochen wird meistens viel zu lange, es ist oft Zeitverschwendung. Wir wollten zeigen, dass es auch anders gehen kann“, erzählt Rößling. Rostock war die dritte Stadt, in der das Konzept aufgegriffen wurde. „Mir wurde gesagt, dass das, was in Hamburg so gut klappt, in Rostock gar nicht gehen würde. Aber mittlerweile ist hier einer der aktivsten Standorte“, sagt Rößling. Tatsächlich wird die Eventreihe in der Hansestadt so gut angenommen, dass das Organisationsteam von zwei auf mittlerweile zehn Leute

gewachsen ist.

Hintergrund  

Die Veranstaltungsreihe „12 Minutes me“ findet einmal im Monat in Rostock statt. Auf dem Programm stehen jeweils drei Vorträge zu verschiedenen Themengebieten. Wer sich auf die Bühne stellt, hat zwölf Minuten Zeit, sein Thema vorzustellen.

In Rostock gab es bislang 23 solcher Abende an wechselnden Orten. Pro Veranstaltung kommen mittlerweile durchschnittlich 100 Teilnehmer. Der Eintritt ist kostenlos.

OZ

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