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Früherer VS-Manager ab Oktober vor Gericht

Stadtmitte Früherer VS-Manager ab Oktober vor Gericht

Eineinhalb Jahre nach der Anklage gegen den Ex-Manager des Volkssolidarität-Immoblienfonds, Amandus K., wird nun das Strafverfahren eröffnet.

Stadtmitte. Eineinhalb Jahre nach der Anklage gegen den Ex-Manager des Volkssolidarität-Immoblienfonds, Amandus K., wird nun das Strafverfahren eröffnet. Erster Verhandlungstermin am Landgericht Rostock ist der 21. Oktober.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Fonds-Manager Betrug und Insolvenzverschleppung vor. Er soll über Jahre gezielt neue Anleger für Immobilienfonds geworben haben, die 2009 pleitegegangen sind.

Insgesamt haben rund 1600 Anleger etwa neun Millionen Euro in die Fonds der Volkssolidarität investiert und ihr Geld verloren. Die Verantwortlichen wurden angeklagt, einer der beiden, Lothar V., aber schon vor einem Jahr wegen Demenz für verhandlungsunfähig erklärt. Ein Großteil der Fälle ist in strafrechtlicher Hinsicht schon verjährt. In der Anklageschrift von 2012 geht es um Betrug zum Nachteil von mehr als 433 Anlegern in Fonds der beiden Gesellschaften mit einem Schaden von mindestens 3,5 Millionen Euro in den Jahren 2001 bis 2009.

„Es ist viel Zeit vergangen“, bedauert Jürgen Fischer, Chef der Verbraucherzentrale, die die Opfer begleitet. Er hätte sich gewünscht, dass die Strafverfahren vor den Zivilprozessen eingeleitet worden wären. „Eine mögliche Schuldfeststellung, noch dazu strafbar, könnte für noch anhängige Zivilverfahren wichtig sein“, so Fischer. Drei zivile Schadenersatzklagen wurden im Mai abgewiesen, in einem Fall muss der VS-Kreisverband Bad Doberan/Rostock-Land 100 000 Euro plus Zinsen zahlen.

 

Doris Kesselring

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