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Rostock Für Familien: Land plant Super-Museum am Stadthafen
Mecklenburg Rostock Für Familien: Land plant Super-Museum am Stadthafen
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13:14 22.02.2018
Rostocker Stadthafen von oben: Auf der Haedgehalbinsel soll das neue Landesmuseum enstehen - samt riesigem, kostenlosen Spielplatz, Cafés und Seminarzentrum. Quelle: Ove Arscholl
Rostock

Das neue Archäologische Landesmuseum soll in den Stadthafen: In der Bürgerschaft zeichnet sich eine Mehrheit für das Projekt ab – und das, obwohl sich die Hansestadt mit bis zu 20 Millionen Euro an dem Bau beteiligen soll. Dafür soll Rostock aber nicht „nur“ ein Museum bekommen: Das Land will zudem einen riesigen Abenteuer-Spielplatz, ein Kinder-Museum und ein Seminarzentrum bauen. Entsprechende Pläne stellten Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD), Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) und Sebastian Schröder (SPD), Staatssekretär im Bildungsministerium, gestern den drei größten Fraktionen der Bürgerschaft – Linke, SPD und CDU – vor.

Land plant Spielplatz und Kinder-Museum

Dass das neue Landesmuseum nach Rostock kommen wird, ist seit 2017 klar. Bisher war jedoch das frühere Schifffahrtsmuseum am Steintor gesetzt. Doch sowohl die Archäologen als auch das Land wollen ans Wasser. Der wichtigste Grund: Ein Umbau der Societät würde 26 Millionen Euro kosten. „Dennoch wäre das Gebäude nicht ideal. In einem Neubau am Stadthafen können wir den Bau dem musealen Konzept anpassen“, sagt Mathias Brodkorb. Am Hafen sei mehr möglich: „Wir wollen ein 500 Quadratmeter großes Kindermuseum integrieren.“ Zudem soll ein 2000 Quadratmeter großer Abenteuerspielplatz zum Thema Archäologie entstehen. „Der wäre landesweit einmalig.“ Brodkorbs Vision: „Jeder kann den Spielplatz nutzen. Auch wenn er nicht ins Museum geht. Ein Traum für Familien – und ein Grund mehr für Urlauber und Menschen aus dem ganzen Land, nach Rostock zu fahren.“

Erste positive Signale aus der Bürgerschaft

Kinder und Familien zu berücksichtigen gefällt Eva-Maria Kröger (Linke) besonders gut. Nötig sei aber auch eine Lösung für das Gebäude der Societät an der August-Bebel-Straße. Das Projekt sei mit Wohlwollen und positiv aufgenommen worden, sagten Methling und Brodkorb danach. Es ging zunächst darum, den Fraktionen Mut zu machen, solch ein Projekt anzugehen, erklärte der Finanzminister. „Das ist eine spannende Idee, die weiterverfolgt werden muss“, erklärt CDU-Fraktionschef Daniel Peters

Rostocks Zuschuss noch offen

Im Stadthafen sollen auch Tagungsräume entstehen. „Wir schaffen ein kleines Tagungszentrum am Wasser. Das könnten auch Stadt und Uni nutzen.“ Rostock soll sich im Museum präsentieren dürfen: „Wir wollen, dass alle zwei, drei Jahre Teile der Ausstellung wechseln. “ Der Finanzminister schätzt die Kosten für einen Neubau auf insgesamt rund 40 Millionen Euro, 20 Millionen hat er eingeplant. „Wenn die Hansestadt Lust hat, können wir gemeinsam den Stadthafen entwickeln.“ Ob Rostock die komplette Differenz oder nur einen Teil aufbringen muss, sei offen. OB Methling wirbt in der Bürgerschaft für „eine ergänzende Finanzierung durch die Stadt“. Im April soll diese die Grundsatzentscheidung treffen. Auch Mathias Brodkorb wünscht sich noch im Frühjahr ein Signal aus Rostock .

Andreas Meyer & Thomas Niebuhr

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