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Fürst Borwin lässt seinen Brunnen sprudeln

GÜSTROW Fürst Borwin lässt seinen Brunnen sprudeln

Alles neu macht der Mai: Dieses Sprichwort trifft auch für Güstrow zu. Der Veranstaltungskalender bekommt im Wonnemonat einen neuen Eintrag. Nach monatelangem Stillstand wird traditionell der Borwin-Brunnen im Zentrum angeschaltet.

Güstrow. Nur in diesem Jahr wird die Routinearbeit mit viel Tamtam ausgeführt. Das 1. Brunnenfest am 5. Mai soll zahlreiche Besucher in die Altstadt locken.

Gewerbetreibende, der Güstrower Gewerbeverein und die Stadt haben die vergangenen Monate genutzt, um das erste Fest dieser Art auf die Beine zu stellen. „Güstrow ist schön. Hier kann man den Frühling herrlich genießen. Warum also nicht mit einem kleinen Fest“, sagt Wilfried Minich (48) vom Gewerbeverein. Die Feierlichkeiten werden sich von 14 bis 19 Uhr nicht nur um den Borwin-Brunnen erstrecken, sondern auch in den benachbarten Straßen. Modenschauen, Auftritte von Zirkusartisten, Ponyreiten, Segway-Fahrten und eine lange Kaffeetafel sollen die Besucher bei Laune halten. Passend zum Anlass wird Heinrich Borwin II. das Brunnenfest begleiten.Nach einer Feuershow soll schließlich das Wasser aus dem Brunnen fließen. „Wir wollen das Anschalten zelebrieren. Wenn die Veranstaltung gut angenommen wird, ist es durchaus denkbar, dass sie regelmäßig angeboten wird“, erklärt Gewerbevereinsmitglied Mario Kohlhagen.

In dem bunten Trubel reihen sich viele Einzelhändler ein. 50 Anmeldungen gibt es bereits. „Für die längste Kaffeetafel der Welt reicht es zwar nicht, aber die Stände werden sich durch die ganze Innenstadt erstrecken“, so Mitorganisatorin Antje Kappes (42) vom Modegeschäft „Das gewisse Etwas“. Dazu wurden die Mitarbeiter aus den teilnehmenden Geschäften und Gastronomiebetrieben bereits aufgerufen, Kuchen zu backen und zu spenden. Unterstützung bekommen sie von den gemeinnützigen Einrichtungen Awo, Die Tafel, Caritas und Diakonie. Der Gewinn aus dem Verkauf soll ihnen zugute kommen.

Mathias Otto

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