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Gebetstag mit Baguette und Länderkunde

BUCHHOLZ Gebetstag mit Baguette und Länderkunde

Ein sehr lebendiger Abend in Buchholz. Karin Kilb, Buchholzerin und Französischlehrerin, führt die Teilnehmerinnen durch die selbst erlebten Regionen Frankreichs.

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Französischlehrerin Karin Kilb (l.) nahm die Gäste am Weltgebetstag in Buchholz mit nach Frankreich.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Buchholz. Der Blick schweift vom Eiffelturm über die Tour de France und berühmte Franzosen bis zu den Hunderten Käsesorten. Französisch auch der Imbiss: Zwiebelsuppe, Baguette, Crêpes, Wein.

Was 1887 als Gebetstage von Frauenmissionswerken in Nordamerika begann, ist weltweit zum Weltgebetstag (WGT) geworden: Frauen aller Konfessionen laden zum Gottesdienst. Auch in Kirchengemeinden rund um Rostock.

Elisabeth Vogt (76) aus Hucksdorf und Helferinnen hatten den Buchholzer Abend gestaltet, die Gäste im Gemeinderaum des Pfarrhauses waren begeistert. In diesem Jahr haben Frauen des französischen Komitees des WGT das Heft „Ich war fremd — ihr habt mich aufgenommen“ erarbeitet. Die Gemeinsamkeiten Frankreichs und Deutschlands wurden deutlich. In Frankreich haben elf Prozent der Bürger einen Migrationshintergrund, in Deutschland zwölf.

Ganz im Sinne der „Eingliederung“ hatte die Französin Anne-Lise Hammann Jeanot das Titelbild gestaltet. Durch gegeneinander gestellte Farben von ganz hell über Orange und Rot bis zu sich auflösendem Schwarz stellte die Künstlerin symbolhaft die Gesellschaft in ihrer vielschichtigen Struktur und den Prozess der Eingliederung dar.

Es gab auch eine Kollekte. Das gesammelte Geld soll ein Projekt des WGT namens „Frauen mit Migrationshintergrund“ unterstützen. Das Thema des nächsten Weltgebetstags steht schon fest: 2014 wird Ägypten im Mittelpunkt stehen.

Jürgen Falkenberg

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