Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Gelbensande: Radweg nach Altheide kommt später
Mecklenburg Rostock Gelbensande: Radweg nach Altheide kommt später
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 26.10.2017
Der Radweg zwischen Rövershagen und Gelbensande ist bereits fertig. Er hat knapp 1,8 Millionen Euro gekostet. Quelle: Foto: André Wornowski
Gelbensande

Die Fläche ist bereits vermessen und der Baugrund entlang der Bundesstraße 105 untersucht. Dennoch wird der Bau des Radweges zwischen Gelbensande und Altheide nicht wie geplant im kommenden Jahr beginnen. Das teilt das zuständige Straßenbauamt Stralsund auf OZ-Nachfrage mit. „Im Jahr 2018 werden auf der B 105 keine Baumaßnahmen stattfinden, da die Strecke als Entlastungsstrecke für die A 20 empfohlen wird“, sagt Amtsleiter Ralf Sendrowski.

Nun soll 2019 mit dem Bau von zwei Radwegebrücken begonnen werden. „Anschließend folgt der Wegebau“, sagt Sendrowski. Die Gesamtdauer betrage rund anderthalb Jahre. Kosten: 1,4 Millionen Euro, die der Bund trägt. In den Bau des Radweges zwischen Rövershagen und Gelbensande waren knapp 1,8 Millionen Euro investiert worden.

Gelbensandes Bürgermeister Lutz Koppenhöle hat bereits von der Verzögerung erfahren. „Wir gehen deshalb jetzt aber nicht auf die Barrikaden. Der Grund ist verständlich“, sagt Koppenhöle. Anders als beim Radweg nach Rövershagen sei das Interesse der Gelbensander hier auch nicht so überragend groß. „Der Radweg nach Altheide ist eher touristisch attraktiv“, sagt Koppenhöle.

Nach Rövershagen würden die Gelbensander fahren, um einzukaufen oder Bankgeschäfte zu erledigen. Das betreffe vor allem Rentner, so der Bürgermeister. Aber auch Schulkinder sind auf dem Radweg unterwegs. „Der wird gut genutzt“, sagt Koppenhöle. Nach Graal-Müritz, Klockenhagen oder Ribnitz-Damgarten könnten die Einheimischen jedoch auch über andere Strecken gelangen.

Kritisch äußert sich mancher Radfahrer allerdings über den Übergang des neuen Radweges in Gelbensande. Auch Koppenhöle hatte hier zunächst Bedenken und wünschte sich eine Sperre vor der Eichenallee, damit die Radfahrer vor dem Überqueren absteigen müssen. Die jetzt gefundene Lösung sei jedoch ausreichend, so der Bürgermeister.

„Es ist gut, dass es den roten Streifen mit den Fahrradsymbolen gibt und das Stoppschild für Autofahrer in der Eichenallee mit der Warnung vor Radfahrern ergänzt worden ist“, betont Koppenhöle. „So wissen die Autofahrer, was dort kommt.“ Wenn es bisher Unfälle gegeben habe, dann auch eher auf der anderen Seite am Bahnübergang oder an der Ampel für Fußgänger, so der Bürgermeister.

André Wornowski

Mehr zum Thema

Zwei volle Einkaufswagen jährlich – so viel wirft jeder Deutsche im Schnitt in den Müll. Betriebe in Vorpommern wollen diesen Berg reduzieren.

21.10.2017

Zwei volle Einkaufswagen jährlich – so viel wirft jeder Deutsche im Schnitt in den Müll. Betriebe in Vorpommern wollen diesen Berg reduzieren.

21.10.2017

Ob am Markt in Kröpelin eine Ladesäule für Elektroautos (E-Autos) gebaut werden soll, darüber sollen die Stadtvertreter entscheiden.

21.10.2017
Rostock Kröpeliner-Tor-Vorstadt - Kleingärtner sagen sich vom Land los

Verband der Gartenfreunde will selbstständig werden – das aber könnte teuer werden

10.03.2018

Pünktlich zum 5. Geburtstag des Darwineums: Das am 24. Juli geborene Affen-Mädchen wurde im Rostocker Zoo getauft. An einer Online-Abstimmung hatten sich runf 7000 Zoofreunde beteiligt.

10.02.2018
Rostock OZ-Schulnavigator Teil 25: Das Abendgymnasium - „Jeder hat eine zweite Chance verdient“

Auf dem zweiten Bildungsweg können Erwachsene am Abendgymnasium das Abitur oder einen Teil der Fachhochschulreife erwerben.

07.02.2018
Anzeige