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Rostock Geld für Helfer auf See und an Land
Mecklenburg Rostock Geld für Helfer auf See und an Land
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00:00 26.09.2018
Jörg Westphal (M.) und Folkert Janssen (r.) freuen sich über die Zuwendung der Jahresköste, vertreten durch Prof. Tobias Schulze (l.). Quelle: Foto: Dana Frohbös
Warnemünde

Sowohl die Seenotretter als auch die Deutsche Seemannsmission können sich in diesem Jahr über eine großzügige Spende freuen – sie erhalten jeweils 40 000 Euro von der Jahresköste der Kaufmannschaft Rostock. „Das ist ein gewaltiger Geldbetrag“, sagt Jörg Westphal, Leiter des Informationszentrums der DGzRS in Warnemünde, „ich sage ganz herzlichen Dank an die Mitglieder der Jahresköste.“

Und dabei ist noch gar nicht sicher, dass bei der diesjährigen Veranstaltung überhaupt 80 000 Euro zusammenkommen. „Für 800 Jahre Rostock wollten auch wir ein Zeichen setzen“, sagt Öllermann Prof.

Tobias Schulze, „und wenn wir die Summe im Oktober wider Erwarten nicht einsammeln, finanzieren wir den Rest aus unseren Rücklagen.“

Auch die Rostocker Seemannsmission kann sich also sicher sein, dass sie die 40 000 Euro erhalten wird. „In unseren Minibus ist leider ein Laster gekracht, der nicht auf die Vorfahrt aufgepasst hat“, sagt der Leiter Folkert Janssen, „mit dem Geld wollen wir uns einen Sprinter anschaffen.“ Der alte sei sowieso in die Jahre gekommen und dringend überholungsbedürftig. „Nun können wir etwas mehr ausgeben und dann sicher sein, dass auch was Ordentliches vor der Tür steht.“ Mit ihrem hervorragenden sozial-diakonischen Dienst leistet die Seemannsmission eine wichtige Arbeit. „Wir holen die Seeleute vom Hafen in unseren Club und organisieren auch Fahrten in die Stadt“, sagt Folkert Janssen. Alleine im letzten Jahr haben über 600 Seeleute dieses Angebot genutzt.

Wer von den Kaufleuten bedacht werden möchte, kann sich hierfür bewerben. Für die Jahresköste kommt es bei der Auswahl dann aber darauf an, dass es sich um ein lokales Projekt handelt. „Außerdem muss es gemeinnützig sein“, sagt Tobias Schulze, „und ganz unmittelbar ein Problem lösen.“ Für den laufenden Haushalt einer Organisation spenden die Kaufleute nicht. „Wir fördern nichts, wo wir am Ende nicht auch wissen, dass es fertig wird.“

Und bei genau so einem Projekt braucht auch die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger Hilfe. „Unser Seenotkreuzer Vormann Jantzen ist derzeit in der Werft“, sagt Jörg Westphal, „der wurde hier vor 28 Jahren in den Dienst gestellt und muss nun einfach überholt werden.“ Im letzten Jahr hatten die Seenotretter in ihrem 50 Seemeilen umfassenden Gebiet 52 Einsatzfahrten. „Die Vormann Jantzen ist unser Sprinterboot und wird dann eingesetzt, wenn ein anderes Schiff in der Werft ist“, sagt Jörg Westphal. Zudem wird sie für die Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt, ist regelmäßig Gast auf der Warnemünder Woche oder der Hanse Sail. Dadurch legt sie große Distanzen zurück und hat einen hohen Verschleiß – und muss nun in der Werft auf Vordermann gebracht werden. „Wir können bestimmt nicht die gesamte Werftrechnung bezahlen“, sagt Tobias Schulze, „aber zumindest doch einen Anstoß geben.“

Weitere Infos über den Verein gibt es unter www.jahreskoeste.de.

Dana Frohbös

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