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Gesellschafter stimmen für Sanierung des Bahnhofs

SANITZ Gesellschafter stimmen für Sanierung des Bahnhofs

Die Gesellschafterversammlung der Sanitzer Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft (Saweg) hat gestern grünes Licht für die Sanierung und den Umbau des Bahnhofes zum Wohn- und Geschäftshaus gegeben.

Sanitz. Das bestätigte Lothar Thesenvitz (58), Geschäftsführer des kommunalen Unternehmens.

„Nachdem wir von der Gesellschafterversammlung die Zustimmung zu dem städtebaulich wichtigen Projekt haben, müssen wir nun noch abwarten, wie sich die Gemeindevertreter dazu verhalten werden. Sie müssen der Finanzierung zustimmen“, sagte der Geschäftsführer, der sich in den vergangenen Monaten intensiv mit den Planungen für das historische Gebäude auseinandergesetzt hatte. Die Gemeindevertretung wird am 7. Mai das Thema Bahnhof auf ihrer Tagesordnung haben.

Die Sanitzer Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft will 1,3 Millionen Euro in den Bahnhof stecken. „Dafür entstehen dann vier Ein-Raumwohnungen und eine Zwei-Raumwohnung, dazu kommen Praxisräume“, sagte Thesenvitz, „dafür haben wir bereits einen Mieter gefunden“. Es handele sich dabei um einen Kieferorthopäden. Stimme die Gemeindevertretung der Sanierung nicht zu, könne der Vertrag ohne Probleme wieder aufgelöst werden, erläuterte der Geschäftsführer weiter.

Mit den Bauarbeiten will die Saweg am liebsten schon im Juni beginnen. „Wir rechnen damit, dass die Bauphase zwölf Monate dauern wird“, so der Geschäftsführer. Als Bauherr habe man besondere Vorgaben des Denkmalschutzes zu beachten, dies beziehe sich vor allem auf die Backsteinfassade, die Fenster und die Türen. „Es wäre schon gut, wenn wir am Bahnhof — immerhin eines der Tore in die Gemeinde Sanitz — ein schönes Gebäude haben“, sagte Thesenvitz. Für ihn und seine Gesellschaft sei es eine anspruchsvolle Aufgabe, etwas aus dem Gebäude zu machen. Das von der Saweg erarbeitete Konzept sorge dafür, dass die Investition wirtschaftlich sei.

Michael Schißler

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