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Gesprengte Ticket-Automaten: Totalschaden und wenig Beute

Rostock Gesprengte Ticket-Automaten: Totalschaden und wenig Beute

Der Schaden beträgt inzwischen 200 000 Euro. Die Rostocker Straßenbahn AG setzt eine Belohnung aus.

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An 60 Bus- und Straßenbahnhaltestellen gibt es in Rostock Fahrscheinautomaten. An fünf Standorten wurden sie mutwillig zerstört. Dort müssen die Kunden für Monate auf den Service verzichten.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Über sechs gesprengte Fahrkartenautomaten an fünf Standorten haben Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) und Polizei in den vergangenen Wochen berichtet. Der Schaden beläuft sich inzwischen auf etwa 200 000 Euro. Die erbeute Geldmenge war in allen Fällen mit nur mehren Hundert Euro jedoch gering.

Das Verkehrsunternehmen setzte bereits eine Belohnung von 4000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Die professionelle Vorgehensweise und der „Nutzen“ stünden in keinem Verhältnis, beklagt RSAG-Vorstand Jan Bleis. Er kann die Attacken nicht verstehen. „Der Sachschaden ist um ein vielfaches höher als die erbeutete Geldmenge.“

Die Kriminalpolizei beschäftigt sich bereits intensiv der Serie von Sprengungen. Zwischen Weihnachten 2016 und Silvester 2017 wurden in Rostock 18 solcher Angriffe gezählt, berichtet Polizeisprecher Stefan Baudler. Betroffen waren neben Standorten von RSAG und Deutscher Bahn auch Parkschein- und Zigarettenautomaten in verschiedenen Stadteilen. Der Schaden bewegt sich pro Attacke im vierstelligen Bereich bis hin zu mehreren 10 000 Euro.

Thomas Niebuhr

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