Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 13 ° heiter

Navigation:
Gift-Alarm: Absender des Briefs droht Strafanzeige

Roggentin/Stadtmitte Gift-Alarm: Absender des Briefs droht Strafanzeige

Als Fehlalarm stellte sich gestern ein Gift-Verdacht im Postverteilzentrum Roggentin heraus. Aus einem am späten Mittwochabend gefundenen Brief war weißes Pulver gerieselt, doch nach Untersuchungen des Landeskriminalamts (LKA) in Rampe bei Schwerin handelt es sich um eine harmlose Substanz.

Roggentin. Die angeblich von einem Telefonanbieter kommende Sendung wurde von einer Mitarbeiterin entdeckt, sie packte den Brief vorsorglich in einen geschlossenen Behälter, so dass keine Dämpfe entweichen konnten. Mehrere Feuerwehren sowie Kräfte des Katastrophenschutz waren im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Dem Absender droht eine Strafanzeige.

Der vermeintliche Anschlag ist kein Einzelfall: „So etwas kommt immer mal wieder vor“, sagt Maike Wintjen, Sprecherin der Deutschen Post. Das Unternehmen gehe in solchen Fällen immer vom schlimmsten Fall, einem Anthrax-Alarm, aus. Der interne Notfallplan sehe vor, dass die Produktion sofort gestoppt werde, die Mitarbeiter den Raum verlassen und die Feuerwehr gerufen werde. Sie wisse noch nicht, ob sich der Weg des Briefs zurückverfolgen lasse, wenn kein Absender darauf stehe.

Ihm oder ihr drohen jedenfalls rechtliche Konsequenzen. „Spaßvögel haben schlechte Karten, wir hatten durch die Aktion in Roggentin wirtschaftliche Verluste“, sagt Wintjen. Pulver oder Warenproben dürften nicht in einem Papierumschlag verschickt werden. „Jeder Brief geht durch Anlagen, die das Papier beanspruchen, etwa durch Rütteln“, sagt sie. Keinesfalls dürfe etwas herausrieseln.

Björn Wisker

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Roggentin
Gefährliche Sendung? Aus einem Brief rieselte im Postverteilzentrum Roggentin ein unbekanntes Pulver.

Mit einem Großaufgebot waren Rettungskräfte in Roggentin bei Rostock im Einsatz, nachdem ein auffälliger Brief entdeckt worden war.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Ran an den Rost: Rostock ist heiß aufs Grillen

Barbecue-Fans nutzen schönes Wetter und feuern an / Stadt erlaubt Grillpartys in Parks und am Strand / Am Warnowufer hat der Hafenvogt Feiernde im Blick