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Glyphosat: Tessiner ist im Untersuchungsausschuss

Straßburg/Rostock Glyphosat: Tessiner ist im Untersuchungsausschuss

Der Europa-Abgeordnete aus Mecklenburg-Vorpommern engagiert sich im neu gegründeten Sonderausschuss, der klären soll, ob der Agrarkonzern Monsanto die Zulassung des Unkrautvernichters unzulässig beeinflusst hat.

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Der EU-Abgeordnete Arne Gericke aus Tessind (Landkreis Rostock) spricht im Europäischen Parlament.

Quelle: Mathieu Cugnot

Straßburg/Rostock. Der Europa-Abgeordnete Arne Gericke aus Tessin (Landkreis Rostock) will im neu gegründeten Glyphosat-Sonderausschuss des EU-Parlaments „Licht ins Dunkel der Monsanto-Affäre bringen“. Es gehe ihm um „Verbesserungen für Umwelt und Landwirtschaft“, teilte Gericke mit. In dem Untersuchungsausschuss ist der 53-Jährige ehemalige Bundesvorsitzende der Familien-Partei Deutschlands der einzige Vertreter Nord- und Ostdeutschlands.

Insgesamt wirken vier deutsche Parlamentarier in dem 30 Mitglieder zählenden Gremium mit. Der Ausschuss müsse das, „was im Vorfeld der Glyphosat-Abstimmung gelaufen ist, sehr kritisch beleuchten“, sagte Gericke, der seit 2017 Mitglied der Partei Freie Wähler ist. Seine Partei hatte sich für ein Verbot des Unkrautvernichtungsmittels ausgesprochen. Im November war das Herbizid für weitere fünf Jahre zugelassen worden. Glyphosat-Gegner erheben den Vorwurf, der Agrarkonzern Monsanto habe diese Entscheidung unzulässig beeinflusst.

Der Glyphosat-Ausschuss will laut Gericke auch „Ideen entwickeln, die den Bauern Perspektiven einer nachhaltigen Unkrautbekämpfung ermöglichen“. Gericke trifft sich dazu unter anderem am kommenden Dienstag in Schwerin mit dem Agrarexperten der Umweltorganisation BUND, Burkhard Roloff. In MV haben mehrere Kommunen festgelegt, dass in ihrem Territorium kein Glyphosat eingesetzt werden darf, darunter die Hansestadt Rostock. Auch die Gemeinde Rövershagen (Landkreis Rostock) beabsichtige dies, teilte BUND-Vertreter Roloff mit.

Ehlers Elke

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