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Rostock Gold bei der Ruder-EM: Ocik glänzt im Wahnsinnsfinale
Mecklenburg Rostock Gold bei der Ruder-EM: Ocik glänzt im Wahnsinnsfinale
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05:32 09.05.2016
Ruder-EM auf dem Beetzsee in Brandenburg: Der deutsche Achter der Männer mit Steuermann Martin Sauer, Hannes Ocik, Richard Schmidt, Eric Johannesen, Maximilian Reinelt, Felix Drahotta, Adreas Kuffner, Malte Jakschik und Maximilian Munski holte am Sonntag Gold. Quelle: Ralf Hirschberger / Dpa
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Brandenburg/Schwerin/Rostock

Dem Wind getrotzt, die Nerven bewahrt, den Erzrivalen geschlagen - der Deutschland-Achter hat zum Start in die olympische Gold-Mission Stärke demonstriert. Drei Monate vor dem Saisonhöhepunkt in Rio verwies das DRV-Paradeboot im Finale der Ruder-EM in Brandenburg die Russen und den zuletzt übermächtigen Weltmeister aus Großbritannien auf die Plätze zwei und drei.

Trainer Ralf Holtmeyer wertete den famosen Kraftakt seines Teams als Mutmacher für den Saisonhöhepunkt in Brasilien: „Solch ein Erfolg zum Start in das Olympiajahr ist super. Für uns war es wichtig, mal im Endspurt zu gewinnen.“

Unbeeindruckt von den schwierigen Bedingungen mit starken Böen über dem Beetzsee und hohen Wellen nahm die Crew um Schlagmann Hannes Ocik aus Schwerin Revanche für die WM-Niederlagen gegen die Briten in den vergangenen drei Jahren. Nach mäßigem Start und dem letzten Rang bei der 500-Meter-Marke kam der Titelverteidiger Schlag für Schlag besser ins Rennen und fing die lange Zeit führenden Russen dank eines beherzten Schlussspurts kurz vor dem Ziel noch ab.

Auf eine Top-Platzierung hofften auch der Rostocker Stephan Krüger und Marcel Hacker (Magdeburg), die am Sonntag im Doppelzweier zu Silber fuhren. Allerdings: Die beiden haben ihr Olympia-Ticket noch gar nicht sicher. Die Europameister und WM-Vierten des Vorjahres müssen sich in Luzern gegen Tim-Ole Naske (Hamburg) und Lars Hartig (Friedrichstadt) durchsetzen.

Überglücklich war Marie-Louise Dräger. Die Rostockerin holte wie im Vorjahr an der Seite von Lokalmatadorin Ronja Fini Sturm Silber im Leichtgewichts-Doppelzweier.

Von Stefan Ehlers und dpa

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