Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Goldberger Viertel: Anwohner fordern weniger Verkehr

GÜSTROW Goldberger Viertel: Anwohner fordern weniger Verkehr

Zu viel Verkehr, Schäden auf dem Asphalt, schlechte Verkehrsführung — die Mängelliste der Anwohner im Goldberger Viertel, das Stadtgebiet westlich und nördlich des Inselsees, ist lang.

Voriger Artikel
Hansa gegen Darmstadt: Fans schippen Schnee
Nächster Artikel
Menschenverachtend: Die kriminelle Karriere von Mario B.

Gernot Erbahn zeigt das Vorfahrtsschild in der Weinbergstraße. Er fordert für diesen Bereich eine Einbahnstraßenregelung.

Quelle: Mathias Otto

Güstrow. Sie verschafften sich Luft bei einem Stadtteilgespräch im voll besetzten Speisesaal der Freien Schule.

Bürgermeister Arne Schuldt (parteilos) kündigte an, das Goldberger Viertel für Anwohner attraktiver und den Durchgangsverkehr unattraktiver zu gestalten. „In der Weinbergstraße vom Kreisverkehr bis zur Bürgermeister-Dahse-Straße ist eine Rechts-vor-Links-Variante angemessen. Damit würde ein erheblicher Teil andere Wege benutzen", sagte er. Die Daten der aktuellen Messungen hatte Verkehrsplaner Gunter Brüß parat: „Das Goldberger Viertel ist in der Stadt das meist erfasste Gebiet was den Verkehr betrifft.“ An mehreren Stellen sind 24-Stunden-Messungen 2010 und 2013 erfolgt.

Die Hauptzufahrtsstraßen wie die Gutower Straße wurden am häufigsten befahren. Im Vergleich zu 2010 wurden zwar rund 1000 Fahrzeuge weniger gezählt, der Wert von 4268 sei dennoch zu hoch, so Brüß.

Ein ähnliches Ergebnis präsentierte er für die Weinbergstraße. Zu Spitzenzeiten fahren hier stündlich 354 Fahrzeuge.

Nach dem Frost wird mit dem Flicken der Schlaglöcher begonnen, die Weinbergstraße soll eine dünne Asphaltdecke bekommen. Im Zuge des Ausbaus der B103 und B104 soll die Ortsdurchfahrt von der Goldberger Straße/Ringstraße bis zur Rostocker Chaussee/Trendelenburgallee zudem von einer „Grüne Welle" begleitet werden.

Von den Bemühungen der Stadt war Gernot Erbahn, Bewohner der Weinbergstraße, nicht begeistert. Der 70-Jährige hatte im Vorfeld von mehr als 100 Anwohnern Unterschriften gesammelt. „Mit der Rechts-vor-Links-Variante sind wir nicht einverstanden. In der Weinbergstraße muss Verkehrsruhe rein“, forderte er. Sein Vorschlag, den Verkehr in einem Teil der Straße nur in einer Richtung laufen zu lassen, erntete Applaus.

Günter Vetter kritisierte stellvertretend für die Anwohner der Plauer Straße schlechte Straßenverhältnisse und mangelhafte Straßenreinigung. Darunter litten die Häuser. „Alle fünf Jahre müssen wir unsere Fassaden sanieren und von dem dreckigen Spritzwasser von der Straße säubern lassen“, beklagte der 53-Jährige.

Mathias Otto

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Hansaviertel: Anwohnerparken kommt im Herbst

Stadt kauft für Einführung modernste Software / Weiteres Parkhaus gefordert