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Rostock Groß Kleiner Feuerwehr sorgt sich um ihr Quartier
Mecklenburg Rostock Groß Kleiner Feuerwehr sorgt sich um ihr Quartier
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00:05 30.01.2018
Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Stadtmitte ging es um den Neubau des Gerätehauses. Quelle: Foto: Ove Arscholl
Stadtmitte/Groß Klein

Die Freiwillige Feuerwehr in Groß Klein sorgt sich um die Zukunft ihrer Unterkunft im Warnow-Enn. Das hat Wehrführer Thomas Ebeling am Wochenende bei der Jahreshauptversammlung seiner Leute deutlich gemacht. Wenn im Rahmen einer Kooperation der Städte Rostock, Schwerin, Greifswald, Neubrandenburg, Wismar und Stralsund die Ausbildung der Brandmeisteranwärter für alle Berufsfeuerwehren konzentriert und die Abteilung Aus- und Fortbildung aus Groß Klein abgezogen wird, wolle man nun wissen, wie es mit der Freiwilligen Feuerwehr in Groß

Klein weitergehe. Darauf habe man bislang aus dem Brandschutz- und Rettungsamt der Hansestadt noch keine Antwort bekommen.

Ebeling erinnert daran, dass es Ende Juni ein Gespräch mit der Kommunalen Objektbewirtschaftung und -entwicklung, „dabei ging es um die Frage, wie es hier weitergeht“. Seither „habe man noch kein finales Papier vom Brandschutz- und Rettungsamt“, sagte Ebeling. Man habe sich deswegen an den zuständigen Senator Chris Müller-von Wrycz Rekowski gewandt. Man werde sich nun am 27. Februar zu einem Vermittlungsgespräch in dem Zwist mit dem Brandschutz- und Rettungsamt treffen, „und wir erwarten wir schon eine Einigung“, sagte Ebeling. Der Wehrführer will dann nicht allein wissen, wie es um den Standort bestellt ist, sondern auch wie die Perspektiven der Mitgliederentwicklung, der Qualifikation seiner Leute und der Ausstattung der Wehr aussehen. Nach seinen bisherigen Informationen sei es geplant, Fahrzeuge aus der Berufsfeuerwehr in Groß Klein unterzustellen, sagte Ebeling. „Dann stellt sich die Frage nach Umbau, Ausbau oder Neubau?“ Das sei für seine Wehr existenziell. In den vergangenen zwölf Monaten war die Wehr Groß Klein 158 -mal alarmiert worden, berichtete der Wehrführer, und jedes Mal sei die Einsatzstärke gut gewesen. „Ich will die Motivation meiner Mannschaft auf gar keinen Fall gefährdet sehen.

Während sich die Groß Kleiner noch sorgen, sieht es mit dem Standort der Freiwilligen Feuerwehr in Stadtmitte schon besser aus. Auf der dortigen Jahreshauptversammlung am Wochenende freute sich Wehrführer Kay Grabe darüber, „dass unser Gebäude hier in der Fahnenstraße bis 2029 gesichert ist“. Garbe sagte, dass man zunächst mit etwas Unverständnis zur Kenntnis genommen habe, „dass die erste Planung für unser Gerätehaus komplett an uns vorbeigegangen war“. Auch die Feuerwehr Stadtmitte sucht dann das Gespräch mit dem Senator, sodass es dann zu einem Gespräch zwischen Brandschutzamt, Senator und Wehrführung gekommen sei. Seither sei man an den Planungen auch beteiligt, sagte Garbe.

msc

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