Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Großer Auftritt der Rennhasen beim ersten „Kaninhop“
Mecklenburg Rostock Großer Auftritt der Rennhasen beim ersten „Kaninhop“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 09.09.2013
Rabea Wiesner (10) mit ihrem Sporthasen „Nocs“, der einen dritten Platz belegte. Quelle: Claudia Haiplick
Rövershagen

Für Rabea Wiesner sind die beiden Kaninchen „Nocs“ und „Lilly“ ihr Ein und Alles. „Für mich sind Hasen die liebsten und schönsten Tiere der Welt“, sagt die Zehnjährige.

Mit ihrem tollen weichen und flauschigen Fell könne man wunderbar mit ihnen kuscheln und schmusen. Doch „Nocs“ und „Lilly“ sind nicht nur Kuschelhasen, sondern auch sportlich mit Rabea unterwegs.

Immer wieder nimmt das Mädchen mit den beiden Tieren an Spring- und Hüpfwettbewerben für Kaninchen teil. Auch beim „Kaninhop“ im Erdbeerhof von Rövershagen war sie mit ihnen am Start und belegte mit „Nocs“ gleich beim ersten Durchgang den dritten Platz. Zwei Durchgänge wurden ausgetragen. Die Kaninchensportart „Kaninhop“ wurde zum ersten Mal im Erdbeerhof durchgeführt.

„Kaninchen wollen nicht immer nur im Stall sein, sondern brauchen auch Bewegung und Freilauf“, erklärt Rabea. Jeden zweiten Tag gehe sie daher auch mit „Nocs“ und „Lilly“ spazieren. Geführt werden die Tiere an einem speziellen Geschirr mit Leine, die mindestens zwei Meter lang sein muss. Das Geschirr darf nicht zu eng sitzen. Die Tiere brauchen Bewegungsfreiheit. „Die Leine ist nur dazu da, um zu lenken und Impulse zu geben, sonst würden die Tiere dorthin laufen, wohin sie wollen, und beim Springwettbewerb das machen, was sie nicht sollen“, so Rabea. Um ihre Kaninchen auf die Wettkämpfe beim „Kaninhop“ vorzubereiten, trainiert sie mit ihnen zu Hause in Melle bei Osnabrück, über verschiedene Hindernisse weit und hoch zu springen. Jeden Sonnabend treffen sich Rabea, „Nocs“ und „Lilly“

zudem mit Gleichgesinnten und deren Sportkaninchen. „Das Wichtigste ist, dass die Tiere nicht dazu gezwungen werden, sondern alles freiwillig machen wollen“, erläutert das Mädchen. Kaninchen könnten von Natur aus hoch und weit springen. Nach Rövershagen war Rabea mit einer Gruppe von zehn Leuten nebst 20 Sportkaninchen gekommen. „Manche mögen Hunde, andere Katzen und wiederum andere Pferde. Bei uns sind es nun mal Kaninchen. Alles eine Geschmacksfrage“, so Rabea.

Claudia Haiplick

Anzeige