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Rostock Grüne Idee: Stadtmuseum und Archäologie verbinden
Mecklenburg Rostock Grüne Idee: Stadtmuseum und Archäologie verbinden
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00:34 08.05.2018
Stadtmitte

Die Rostocker Grünen gehen mit einer neuen Idee zur Museumslandschaft in die Bürgerschaft. Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) soll prüfen, ob sich das Archäologische Landesmuseum und ein Museum zur Stadtgeschichte im Stadthafen nicht verknüpfen lasssen.

U. Flachsmeyer Quelle: Foto: Arscholl

Zuletzt war das ehemalige Schifffahrtsmuseum wieder als Ort für die Präsentation der Stadtgeschichte ins Gespräch gebracht worden, nachdem sich das Land den Stadthafen für die archäologischen Schätze gewünscht hatte. „Im Zuge der Diskussion zur Buga und zum notwendigen Theaterneubau ist deutlich geworden, dass wir nur begrenzte Kapazitäten für den zeitnahen Bau des Stadtgeschichtlichen Museums in der August-Bebel-Straße haben“, sagt Uwe Flachsmeyer Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Bürgerschaft. „Daher würden wir gern die Option der Kombination der beiden Museen prüfen lassen.“

Von einem gemeinsamen Standort könnten beide Häuser durch höhere Besucherzahlen profitieren, begründen die Grünen ihren Vorstoß. Zudem könnten auch Kosten für die Stadt beim Betrieb eines Stadtgeschichtlichen Museums gespart werden, zum Beispiel durch eine gemeinsame Kasse. Schon beim Bau könnten sich aus Sicht der Grünen durch einen gemeinsamen Eingangsbereich und gemeinsamen Sanitärbereich Vorteile ergeben.

Der Kulturausschuss sorgt sich auch um das Gebäude in der August-Bebel-Straße, in der kommenden Woche soll die Bürgerschaft auch über einen Antrag zum ehemaligen Schifffahrtsmuseum abstimmen. Der Oberbürgermeister soll beauftragt werden, bis zu Sitzung im Oktober 2018 einen Vorschlag für die zukünftige öffentliche kulturelle Nutzung vorzulegen. Dabei soll er auch einen Vorschlag zur Finanzierung der Investitions- und Betriebskosten machen. Dies ist auch erforderlich, um Geld in die Investitionsplanung bis 2027 einzuordnen. Das Gebäude bedarf aus Sicht der Kulturpolitiker dringend einer Sanierung und einer angemessenen öffentlichen Nutzung. Von einem Stadtgeschichtlichen Museum ist dabei aber keine Rede.

Thomas Niebuhr

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