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Rostock Grüne fordern Datenschutz im Straßenverkehr
Mecklenburg Rostock Grüne fordern Datenschutz im Straßenverkehr
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00:00 24.03.2014

Die Rostocker Grünen begrüßen neue Ansätze, mit denen die chronisch verstopften Straßen der Hansestadt entlastet werden. Hierzu sollte jedoch nicht die massenhafte Auswertung von persönlichen Daten dienen, heißt es in einer Mitteilung. In einem aktuellen Pilotprojekt des Verkehrsministeriums soll der Verkehr im Rostocker Umland auf der B 105 und durch die Stadt mit Bluetooth-Signalen ausgewertet werden, die von den Handys der Autofahrer ausgehen (die OZ berichtete).

„Die Bluetooth-Technik hat in der Vergangenheit oft als Angriffspunkt für Hacker gedient“, sagt Jonas Worrich, IT-Experte der Rostocker Grünen. „Mit der Auswertung können nicht nur personalisierte Bewegungsprofile erstellt, sondern auch unbemerkt Dienste des Handys ausgeführt werden.“ Angesichts der aktuellen Datenschutz-Debatte müsse die Grundlage ein schlüssiges Sicherheitskonzept sein.

Außerdem sei die Verkehrsbeeinflussung nur ein Kurieren von Symptomen, sinnvoller seien Konzepte für die Bewältigung der steigenden Pendlerzahlen, die den Ausbau von Nah- und Fahrradverkehr einbeziehen.



OZ

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