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Rostock Grundstein für Turnhalle liegt — Richtfest vor dem Winter
Mecklenburg Rostock Grundstein für Turnhalle liegt — Richtfest vor dem Winter
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06:45 12.09.2013
Hendrik Haß und Bürgermeisterin Verena Schöne legen den Grundstein für die neue Turnhalle in Rövershagen. Quelle: Michael Schißler
Rövershagen

Gestern hat Verena Schöne, Bürgermeisterin der Gemeinde Rövershagen, den Grundstein zum Neubau der Turnhalle gelegt. Kaum war die Kupferhülse mit den Zeichnungen, der OSTSEE-ZEITUNG und einigen Münzen in einem Schacht verschwunden, sprach Architekt Hendrik Haß schon über das Richtfest.

„Das soll noch in diesem Jahr stattfinden“, sagte der Planer, „denn zum Winter hin wollen wir den Neubau geschlossen haben und dann mit dem Innenausbau beginnen“. Zum Beginn des Schuljahres 2014 will nämlich die Bürgermeisterin die neue Turnhalle in der Nachbarschaft der Grundschule allen Schülern in der Gemeinde zur Nutzung übergeben. Sie können sich nach den Worten von Hendrik Haß über eine Zweifelder-Sporthalle freuen, „in der ist es möglich, dass drei Klassen gleichzeitig Sportunterricht machen können.“

Integriert werden in das neue Gebäude Sanitärräume, ein Raum für den Hauswart und Umkleiden. Bislang sind die Träger aufgestellt, an denen demnächst die Fassadenelemente angebracht werden sollen.

Verena Schöne ging in ihrer Rede zur Grundsteinlegung auf die bisherige Geschichte der neuen Turnhalle ein. Den Entschluss dazu, sie zu bauen, habe man Ende des Jahres 2011 gefasst. Nachdem schon mehrfach bei starken Regenfällen Wasser in die alte Sporthalle gelaufen war, entschied sich die Gemeindevertretung für den Neubau. „Zu sanieren und reparieren war da nichts mehr“, sagte die Bürgermeisterin.

Danach sei es bei den weiteren Überlegungen Schlag auf Schlag gegangen. Die Kommune habe einen Sonderbedarfszuweisung beantragt und auch in Höhe von rund 850 000 Euro bekommen. Weiter habe man Gespräche mit dem Schulverwaltungsamt und mit dem Landkreis aufgenommen, der für den Bau noch einmal eine Million Euro auf den Tisch gelegt hat, eine weitere Million bekommen die Rövershäger zinsgünstig aus dem Kommunalen Aufbaufond als Kredit und rund 400 000 Euro bezahlt die Gemeinde für ihr neues Schmuckstück aus eigenen Kasse gleich selbst. Michael Schißler

OZ