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Hafen wirbt um Verständnis

Lütten Klein Hafen wirbt um Verständnis

Rostock Port will größeren Abstand zu Wohngebieten

Lütten Klein. Das größte Gewerbegebiet in Mecklenburg-Vorpommern betreibt Aufklärungsarbeit: Derzeit macht Jens Aurel Scharner, Geschäftsführer von Rostock Port, eine Tour durch die Ortsbeiräte. Am Donnerstag machte er Halt in Lütten Klein. „Wir gehen grundsätzlich in die umliegenden Ortsbeiräte, wenn Bedarf besteht auch darüber hinaus.“

Rostock Port kümmert sich um die Kreuzschifffahrt, um den Fähr- und Frachtverkehr. Er gehört zu den vier größten deutschen Häfen. „Es ist davon der einzige Hafen, der wächst“, erklärt der Geschäftsführer. 2016 wurden brutto 26,8 Millionen Tonnen umgeschlagen. Wichtiger als die Umschlagszahlen sei die Wertschöpfung vor Ort. Dazu gehöre es, Industrien nach Rostock zu locken und sich die Möglichkeit offen zu halten, den Hafen auszubauen. Daher wolle man den Abstand zum nächsten Wohngebiet vergrößern. „Wenn jemand sein Grundstück verkaufen möchte, kann er gern auf uns zukommen“, sagt Scharner. Denn in der Nähe eines Industriegebiets zu wohnen sei sicher nicht einfach. „Wir erzeugen Lärm, Schadstoffe und Emissionen.“ Grenzwerte überschreite man jedoch nicht. Ständig werde auch daran gearbeitet, sich in dieser Hinsicht zu verbessern. „Kommen Sie gern auf uns zu, wenn etwas ist. Ansonsten können wir nur um Ihr Verständnis appellieren“, sagt Scharner zu Ortsbeirat und Einwohnern.

jh

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