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Rostock Hansestädte wollen Kreuzliner direkt in die Zentren locken
Mecklenburg Rostock Hansestädte wollen Kreuzliner direkt in die Zentren locken
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20:51 17.05.2017
Das luxuriöseste Kreuzfahrtschiff der Welt, die „Europa“, war auch schon in Wismar zu Gast. Die Hansestädte in MV wollen gemeinsam mehr exklusive Kreuzfahrer locken (Symbolbild). Quelle: Hans-Joachim Zeigert
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Rostock/Wismar/Stralsund

Mecklenburg- Vorpommern will das Kreuzfahrt-Land Nummer eins werden – und setzt dabei nicht mehr „nur“ auf die großen Ozeanriesen in Warnemünde. Rostock, Wismar und Stralsund wollen in einem Projekt gemeinsam ausloten, wie sie verstärkt auch kleine Luxusliner, Mega-Yachten und Großsegler in ihre Innenstadt-Häfen locken können.

Die Städte und auch der Tourismusverband MV (TMV) hoffen auf ein neues Millionen-Geschäft: „Exklusive Kreuzfahrer sind ein Mega-Trend in der Branche – und unsere Städte haben in diesem Bereich noch ein enormes Potenzial“, sagt etwa TMV-Geschäftsführer Bernd Fischer.

Vor allem Rostock will noch mehr: „Wir wollen kleinere Schiffe auch direkt in die City, in den Stadthafen holen“, sagt Andreas Schubert, der Leiter des gemeinsamen Kreuzfahrt-Projektes. Die größte Stadt des Landes hofft auf eine neue und vor allem zahlungskräftige Gäste-Klientel. In der Vergangenheit hatten im Stadthafen schon mehrfach private Mega-Yachten festgemacht: „Diese Superreichen sind bisher vor allem im Mittelmeer unterwegs. Die Sicherheitslage dort könnte aber dazu führen, dass sie verstärkt in die Ostsee ausweichen“, so Schubert.

Auch Wismar hofft auf mehr Anläufe – und auf mehr Tagesgäste, die in der Altstadt einkaufen und essen: „Die Thematik ,kleine Kreuzfahrer’ ist für uns absolut spannend. Für Wismar ist ,klein, aber fein’ nämlich genau richtig“, erklärt Veit Hürdler, Geschäftsführer des Columbus Cruise Centers in Wismar. Sören Jurrat, Geschäftsführer des Seehafens Stralsund, will vor allem mit der Nähe zur Altstadt punkten: „Bei uns können die Schiffe nur 500 Meter vom Rathaus entfernt festmachen.“ Einziges Manko: Die Nord-Ansteuerung ist mit 4,5 Metern noch zu flach für Urlaubsdampfer.

Andreas Meyer

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