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Heinrich-Heine-Schule baut an

Warnemünde Heinrich-Heine-Schule baut an

Gebäude soll ab 2018 saniert und erweitert werden / 6,2 Millionen Euro werden investiert

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An dem historischen Schulgebäude soll ein moderner Erweiterungsbau entstehen. Rund zwei Jahre soll die Bauphase dauern.

Quelle: Foto: Eigenbetrieb Koe

Warnemünde. Die Heinrich-Heine-Schule im Ostseebad Warnemünde wird erweitert und grundhaft saniert. Der Eigenbetrieb „Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock“ (KOE) will mit den Bauarbeiten an dem denkmalgeschützten Bauwerk nach Möglichkeit schon 2018 beginnen. Die Sanierung soll dann rund zwei Jahre dauern. Der Bauantrag für das Projekt soll noch in diesem Halbjahr gestellt werden.

„Wir sind höchst zufrieden, dass es endlich soweit ist“, sagt die Schulleiterin Judith Plaumann. Die Sanierung sei notwendig geworden, auch wenn die Heinrich-Heine-Schule noch mit keinerlei Baumängeln zu kämpfen habe. „Wir haben keine tropfenden Decken, sondern ordentliche Wände und Klassenzimmer“, betont die Warnemünder Lehrerin.

Das Hauptgebäude in der Heinrich-Heine-Straße wurde 1881 im Stil einer toskanischen Villa als Schulgebäude errichtet. Bereits 1896 wurde es dann aufgestockt und seit dieser Zeit auch als Schule genutzt. Nun sei Zeit für ein neues Gesamtkonzept. Schließlich sei die Schule zuletzt um 1990 saniert worden.„Jetzt haben wir ganz andere Ansprüche an eine Schule“, sagt Schulleiterin Judith Plaumann.

„Ziel des Vorhabens ist neben der Grundsanierung und Modernisierung des Bestandsgebäudes vor allem die Erweiterung, um den gestiegenen Raumbedarfen zur Unterbringung von Schulkindern gerecht zu werden“, heißt es von Seiten des Kommunalen Eigenbetriebs. Der Gebäudekomplex wird künftig bis zu 225 Kindern Platz bieten. Laut der Schulleiterin sei es wichtig, einen Vor- und Nachmittags-Bereich für die Schüler zu schaffen. „Auch eine Ausstattung mit neuerer Technik gehört dazu“, ergänzt Judith Plaumann. Dafür soll das denkmalgeschützte Haupthaus einen modernen Erweiterungsbau bekommen.

Geplant wird dies durch das Architekturbüro Albert und Baier. In dem Anbau werden eine Aula/Mensa, Werkraum, Musikraum und zwei Förderräume sowie zwei Klassenräume Platz finden. Bei der Erweiterung wird auch ein zweiter Fluchtweg angelegt werden. Nach Angaben des Eigenbetriebs soll das Projekt 6,2 Millionen Euro kosten. Der KOE der Hansestadt rechnet mit Fördermitteln in Millionen-Höhe.

Nach dem voraussichtlichen Baustart Anfang 2018 müssen die Schüler der Heinrich-Heine-Schule jedoch vorerst ausweichen. Sie werden während der Bauphase in einem Zwischenquartier der Schule in einer modernen Container-Anlage auf dem Sportfreigelände in der Parkstraße untergebracht. Zuletzt sprach der KOE davon, dass in diese Unterbringung rund eine Million Euro investiert werde.

jh

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