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Höhle an den Bahngleisen

Evershagen Höhle an den Bahngleisen

Bundespolizei entdeckt spielende Kinder, die sich selbst in Gefahr brachten

Evershagen. Da staunten die Beamten der Bundespolizei nicht schlecht. Auf einer Streifenfahrt entdeckten sie zufällig in Höhe Evershagen am Bahndamm eine Höhle in den Büschen – nur fünf Meter von den Gleisen entfernt. Darin fanden sie drei spielende Kinder im Alter von neun bis elf Jahren. Nach ihrer Entdeckung mussten sie sich erst einmal eine Standpauke von den Bundespolizisten anhören, zu den Risiken, denen sie sich selbst ausgesetzt hatten.

Die Kinder aus der unmittelbaren Umgebung trafen sich nach eigenen Angaben regelmäßig an der S-Bahnstrecke zwischen Rostock und Warnemünde zum Spielen. Vielleicht seien sie sich der Gefahr gar nicht bewusst, sagt Frank Schmoll, Sprecher der Bundespolizei in Rostock. „Die Züge fahren mit hoher Geschwindigkeit, sind sehr leise und werden daher erst spät erkannt“, erklärt Frank Schmoll. Er bittet Eltern darum, ihre Kinder für die Gefahren zu sensibilisieren. „Bahnanlagen sind keine Spielplätze.“

Über das Problem aufzuklären sei eines der wichtigsten Themen der polizeilichen Präventionsarbeit. Und dennoch werden immer wieder spielende Kinder und Jugendliche im Bereich von Bahnanlagen entdeckt oder auch Steine, die auf Schienen gelegt wurden. Auch komme es immer wieder zu tragischen Unfällen. Frank Schmoll erinnert an den damals zwölfjährigen Leon, der auf einen Bahnwaggon geklettert war und sich an der Stromleitung allerschwerste Verbrennungen zugezogen hatte. Frank Schmoll kann immer wieder nur wiederholen: „Bahnanlagen sind nun einmal kein Spielplatz.“

tn

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