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Rostock In der Rostocker Stadthalle laufen die Vorbereitungen
Mecklenburg Rostock In der Rostocker Stadthalle laufen die Vorbereitungen
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18:41 04.12.2018
Michael Moore und seine Kollegen bauen die Traversen zusammen, die später an der Hallendecke hängen werden. Quelle: Ove Arscholl
Südstadt

Am Donnerstag feiert die Eiskunstlauf-Revue „Holiday on Ice“ ihre Rostock-Premiere mit dem Jubiläumsprogramm „Showtime“. Insgesamt siebenmal wird es in der Rostocker Stadthalle aufgeführt. Der Vorverkauf läuft so gut wie noch nie zuvor. Damit ab Donnerstag die Besucher in eine Welt aus Glitzer, flinken Kufen, bunten Kostümen, flotter Musik und beeindruckenden Choreografien eintauchen können, sind bereits seit Montag unzählige Helfer dabei, die Halle vorzubereiten.

Peter Koschmieder (l.), Technischer Leiter von Holiday on Ice, und Stadthallen-Technik-Chef Felix Scharff sprechen sich ab. Quelle: Ove Arscholl

Mit acht 40-Tonnern ist das Ensemble unterwegs. Rostock ist nach dem nordrhein-westfälischen Grefrath die zweite Station auf der Tournee. „Diese Jubliläumsproduktion ist etwa anderthalb mal so groß wie die bisherigen“, erklärt Peter Koschmieder, technischer Leiter der Produktion. Deswegen habe man bereits einen Tag früher mit den Aufbauten begonnen, obwohl die Eisfläche noch gar nicht ganz fertig ist. Die ist mit 39 mal 19 Metern fast so groß wie ein Handballfeld. Darüber werden insgesamt 28 Tonnen Licht, Ton, Dekoration und technische Vorrichtungen an der Hallendecke hängen. „Wir haben insgesamt 57 Riggingpunkte an der Decke, an denen alles hängen wird“, sagt Koschmieder.

Hat den höchsten Arbeitsplatz: Rigger Mathias Wieland arbeitet zwölf Meter über der Eisfläche in der Dachkonstuktion der Stadthalle. Er ist für alles verantwortlich, was über dem Eis an der Decke hängt. Quelle: Ove Arscholl

Rigger sind Leute wie der Rostocker Mathias Wieland. Sie arbeiten zwölf Meter über dem Eis in der Hallendecke und sind für alles verantwortlich, was dort aufgehängt wird. Gemeinsam mit Koschmieder plant Wieland zunächst am Boden, wo was befestigt werden kann. Entsprechende Markierungen sprühen sie auf das Eis, bevor Wieland ins Hallendach steigt. Insgesamt werden 285 Lampen verbaut. 67 Personen sind auf Tournee, von denen aber nur 40 bei den Shows auf dem Eis zu sehen sind. Zu denen, die für die Zuschauer unsichtbar bleiben, gehört auch Garderobenassistentin Rachel Eastwood. Sie verteilt die 315 verschiedenen Kostüme auf die entsprechenden Garderoben. Und sie weiß genau, welcher Tänzer wann in welche Klamotten schlüpfen muss.

Rachel Eastwood ist Garderoben-Assistentin. Sie weiß, welcher Künstler wann welches Kostüm anziehen muss, und bringt die Garderobenschränke in die jeweiligen Umkleidekabinen. Quelle: Ove Arscholl

Es ist das 17. Mal, dass „Holiday on Ice“ in Rostock gastiert. Peter Koschmieder kennt die Halle inzwischen genau und freut sich, dass nach dem Umbau keine Kompromisse mehr nötig sind. „Früher mussten wir auf manche Effekte verzichten, weil die Halle einfach nicht dafür geeignet war“, erzählt er. Inzwischen könne die Show hier genau so gezeigt werden, wie in allen anderen Städten. Besonders freue er sich in diesem Jahr auf eine Hologrammprojektion, die von allen Seiten zu sehen sein wird. „So etwas ist selten irgendwo zu sehen.“

Ove Arscholl

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