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IG Metall setzt Warnstreiks bei Airbus und Werften fort

Hamburg/Papenburg/Rostock IG Metall setzt Warnstreiks bei Airbus und Werften fort

In der Tarifauseinandersetzung sind auch die Beschäftigten der Neptun Werft und von Caterpillar in Rostock zum Ausstand aufgerufen.

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Vor der Zufahrt zur Neptun Werft und zu Caterpillar in Rostock haben sich Arbeiter zum 24-Stunden-Warnstreik eingefunden.

Quelle: Bernd Wüstneck/dpa

Hamburg/Papenburg/Rostock. Am dritten und letzten Tag der 24-Stunden-Warnstreiks hat die IG Metall Küste den Flugzeugbauer Airbus und die Werften in Norddeutschland ins Visier genommen. Die Beschäftigten von mehreren Airbus-Werken in Hamburg, Bremen und Niedersachsen sowie bei Zulieferern legten am Freitag die Arbeit für einen Tag nieder, teilte die Gewerkschaft mit. In Hamburg versammelten sich die Warnstreikenden am Fähranleger Teufelsbrück auf der nördlichen Elbseite gegenüber dem Airbus-Gelände, wo die Hamburger DGB-Vorsitzende Katja Karger eine Rede hielt.

Zudem sind die Metaller auf den Werften TKMS in Kiel, Neptun in Rostock und Meyer in Papenburg zum Warnstreik aufgerufen. Insgesamt sollen sich an der Küste 14 Betriebe mit 30 000 Beschäftigten am ganztägigen Warnstreik beteiligen. Damit erreicht die Warnstreikwelle im Norden ihren vorläufigen Höhepunkt und läuft gleichzeitig aus. Erstmals wird auch Mecklenburg-Vorpommern einbezogen, wo neben der Neptun Werft auch Caterpillar in Rostock bestreikt wird. Bereits an den beiden Vortagen hatte die IG Metall Küste 20 000 Warnstreikende in 16 Unternehmen mobilisiert.

Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Geld sowie einen Anspruch auf zeitweise Reduzierung der Arbeitszeit, unter bestimmten Bedingungen mit einem Zuschuss des Arbeitgebers. Die IG Metall Küste verhandelt für 140 000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und dem nordwestlichen Niedersachsen.

dpa

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