Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
„Ich bin für den Frieden hier“

Stadtmitte „Ich bin für den Frieden hier“

Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus mit Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch begangen

Voriger Artikel
LSG Elmenhorst kann für die Kreisoberliga planen
Nächster Artikel
Stadtteilfeste: Heiße Phase für Rostocks Partyplaner

Dietmar Bartsch (Die Linke) während seiner Ansprache anlässlich des Tages der Befreiung in Rostock.

Quelle: Foto: Lea–marie Kenzler

Stadtmitte. Es ist der 8. Mai, es ist der Jahrestag der Befreiung. Befreiung vom Hitlerfaschismus, vom Nationalsozialismus, vom Nazi-Regime und dem wohl dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. Dieser Tag steht für das Ende des Zweiten Weltkrieges. Anlässlich des 72. Jahrestages rufen Veranstaltungen in der ganzen Welt zum Erinnern, Gedenken und Mahnen auf. Auch auf dem Ehrenfriedhof der gefallenen Soldaten und Offiziere der Roten Armee am Puschkinplatz in Rostock fand eine Kundgebung statt.

In Mecklenburg-Vorpommern ist der Tag der Befreiung ein staatlicher Gedenktag, in Frankreich, Tschechien und der Slowakei ein gesetzlicher Feiertag. Regine Lück, die Sprecherin der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Rostock), begrüßte die Menschen, die mit Blumensträußen und anderen Symbolen ihre Anteilnahme zeigen. Der Einladung sind auch Rostocks Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) und Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke im Bundestag, gefolgt. In seiner Ansprache erinnert Bartsch daran, dass mit dem 8. Mai 1945 zwar alles vorbei war, aber längst nicht für jeden. „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ betont der Abgeordnete. Dafür müsse auch heute noch gekämpft werden, die aktuelle Situation in der Welt verlange es. „Frieden ist unser höchstes Gut“, so Bartsch. Johanna Jawinsky ist 86 Jahre alt und erinnert an eigene Kriegserlebnisse. Sie findet Zustimmung für die Worte des Politikers. „Ich bin für den Frieden hier“, sagt Jawinsky. Mit einem Strauß Blumen steht auch Ingrid Kunkel in den Reihen. „Man muss sich und andere erinnern. Leider sind heute wenig junge Menschen gekommen“, sagt die Rostockerin. Sie wünsche sich, dass sich dieser Tag auch im Bewusstsein der Nachwuchsgeneration verankert.

lmk

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Vor Heim-WM
Bundestrainer Marco Sturm glaubt an eine erfolgreiche Heim-WM.

Zum zweiten Mal ist Marco Sturm als Bundestrainer für die deutsche Eishockey-Auswahl bei einer WM verantwortlich. Die Erwartungen vor dem Heim-Turnier sind riesig. „Die Mannschaft ist gut genug für was Tolles“, sagte der 38-Jährige im dpa-Interview.

mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Ribnitz-Damgarten wird zum Nadelöhr

Umgehungsstraße nach Ostern komplett gesperrt : Mängel in der Bauausführung sollen beseitigt werden / Straße Am See und Fritz-Reuter-Straße werden als Ausweichstrecke dienen