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In der Freistunde ein Blick in die Zeitung

Gartenstadt In der Freistunde ein Blick in die Zeitung

Schüler des Christophorus Gymnasiums haben seit gestern eine eigene OZ-Lese-Lounge. Weitere Schulen folgen.

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Freuen sich über die tagesaktuelle Zeitungslektüre: Philipp Thoms (17, v. l.), Oliver Giese (17), Ruth Sophie Furthmann (17), Franziska Rick (17), Charlotte Kolkwitz (18) und Ole Tübbecke (17) weihen die OZ-Lese-Lounge am Christophorus Gymnasium ein.

Quelle: Ove Arscholl

Gartenstadt. Unterricht, Training, Hausaufgaben, Lernen — da bleibt nur wenig Zeit, sich über aktuelle Ereignisse in der Welt und vor der eigenen Haustür zu informieren. Um so besser, dass ihre Schule jetzt ihre ganz eigene OZ-Lese-Lounge habe, findet die 18 Jahre alte Charlotte Kolkwitz. Die Schülerin des Christophorus Gymnasiums (CJD) hat gestern zusammen mit ihren Mitschülern den neuen Anlaufpunkt in der Bibliothek der Schule eingeweiht. Dort können die mehr als 1000 Schüler nun täglich in den aktuellen Ausgaben der OSTSEE-ZEITUNG lesen.

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Wenn Schüler sich heutzutage wieder für die Zeitung interessieren, unterstütze ich das gern.“Axel Hoffmeister, Autohaus Rostock

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„Das wollten wir uns nicht entgehen lassen“, sagt Schulleiter Steffen Kästner über die neue Lounge. Er eröffnete gestern gemeinsam mit OZ-Geschäftsführer Rainer Strunk die neue Lese-Ecke. Diese befindet sich in der schuleigenen Bibliothek, die seit 2010 im Dachboden des Haus 1 untergebracht ist. Strunk zeigte sich begeistert von der Atmosphäre des Raums: „Was für ein tolles Flair.“ Durch das neue Angebot trage die Schule nun noch mehr dazu bei, ihren Schülern dabei zu helfen, sich mit Demokratie auseinanderzusetzen. Ermöglicht wurde die Lese-Lounge im CJD zudem durch das Autohaus Rostock, die kommunale Wohnungsgesellschaft Wiro, das Vapiano, die Commerzbank und die Optikerin Cornelia Waterstradt. Letzterer gefällt vor allem eines an dem Projekt: „Ich finde es einfach schön, wenn die Jugendlichen wieder zum Ursprungsmedium finden und einfach mal Papier in der Hand halten.“

Dass das Lesen in der Tageszeitung gewisse Vorteile hat, weiß auch Schülerin Paula Stolzmann. „Bevor ich den Computer hochgefahren habe, kann ich auch mal schnell in die Zeitung schauen“, sagt die 17-Jährige. Auch sie ist — wie viele ihrer Mitschüler — im Leistungssport aktiv. Und genau deswegen schaut sie fast immer zuerst in den Sportteil, gerade in der Wettkampfsaison. „Aber auch der Kul-

turteil interessiert mich. Dann weiß ich, wo in Rostock etwas los ist.“ Besonders würden sich die Freistunden dafür anbieten. Es sei toll, dass den Schülern nicht nur der Zugang ermöglicht, sondern, dass sie auch dazu aufgefordert werden, sich mit unabhängigen Medien zu beschäftigen, fügt Charlotte hinzu. „Viele Lehrer erwarten das von uns. Und man kommt oft auch weiter, wenn man weiß, was in der Welt passiert.“

In den kommenden Wochen werden in und um Rostock noch weitere Schulen eine OZ-Lese-Lounge bekommen. Neben dem Christophorus Gymnasium haben bereits das Innerstädtische Gymnasium und das Ostseegymnasium Evers-

hagen eine Ecke mit druckfrischen Ausgaben der OZ.

Neue OZ-Lounges
Die erste OZ-Lese-Lounge ist bereits 2010 im Ostseegymnasium Evershagen eröffnet worden, unterstützt von den Stadtwerken Rostock, der Wehrdienstberatung und der Kaufmännischen Krankenkasse. Ein Jahr später kam eine Lounge im Innerstädtischen Gymnasium dazu. Die Sponsoren: die Stadtwerke Rostock, die Techniker Krankenkasse, die Ostsee-Sparkasse sowie der Netto Supermarkt.
Die dritte Lese-Lounge befindet sich seit gestern in der Bibliothek des Christophorus Gymnasiums. Unterstützt wird diese durch das Autohaus Rostock, die Wohnungsgesellschaft Wiro, das Vapiano, die Commerzbank und den Optiker Waterstradt. In zwei weiteren Schulen sollen in den kommenden Wochen OZ-Lese-Lounges eröffnet werden.

 



Sophie Pawelke

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