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Interesse am Bauprojekt „Sonnenhof“ steigt

GÜSTROW Interesse am Bauprojekt „Sonnenhof“ steigt

45 altersgerechte Wohnungen entstehen in der Güstrower Innenstadt. Die ersten Besichtigungen finden am 27. April statt.

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Brigitte Kornmesser und Ulrich Zwengel auf Baubesichtigung. Die Büroräume werden als Erstes fertiggestellt sein.

Quelle: Mathias Otto

Güstrow. Der „AWG-Sonnenhof“ in der Güstrower Innenstadt nimmt Gestalt an. Auf einem Schild in der Baustraße ist bereits zu erkennen, wie das Gebäude nach der Fertigstellung im kommenden Jahr aussehen wird. Genaue Vorstellungen können sich Interessierte aber noch nicht verschaffen, da sie nur einen Blick auf die Außenwände werfen können.

Für einen besseren Überblick lädt die Allgemeine Wohnungsgesellschaft (AWG) zu einem Tag der offenen Tür am 27. April zwischen 9 und 13 Uhr ein. „Das Interesse am neuen Gebäude ist groß. Deshalb wollen wir den Menschen einen ersten Blick in die Räume gewähren“, sagt der Vorstandsvorsitzende Norbert Karsten (65), der das Projekt durch die Neugier bestätigt sieht.

Zwischen Baustraße, Armesünderstraße und Schnoienstraße entsteht auf einer 4300 Quadratmeter großen Fläche der „AWG-Sonnenhof“. Hier werden 45 altersgerechte Wohnungen unterschiedlicher Größe gebaut, ein Gebäude mit sechs Wohnungen für junge Familien, ein Büro sowie eine Begegnungsstätte. Die einzelnen Stockwerke sind über einen Fahrstuhl zu erreichen. Für das komplette Bauvorhaben wurden rund sieben Millionen Euro veranschlagt.

„Es handelt sich dabei um einen komplizierten Bau“, erklärt Ulrich Zwengel (63), der als Projektbeauftragter der AWG die Leitung übernommen hat. Es hatte sich herausgestellt, dass der Boden, auf dem das Gebäude stehen soll, nicht tragfähig ist. Eine vier bis fünf Meter dicke Torfschicht liegt darunter. Baupfähle sollen abhelfen und den Boden beziehungsweise später das Gebäude stabilisieren. Von der Baustraße bis zur Schnoienstraße ist das Areal abschüssig. Das Gebäude bekommt mehrere Absätze.

„Deshalb sind die einzelnen Zimmer unterschiedlich geschnitten und variieren zwischen 42 und 50 Quadratmeter“, so Ulrich Zwengel. Von der Idee bis zur Umsetzung sind bereits einige Jahre vergangen.

„Wir planen seit 2008 den Bau von altersgerechten Wohnungen“, sagt Norbert Karsten. Nach einer europaweiten Ausschreibung auf dem Grundstück des ehemaligen Hotels „Sonnenhof“, bekam die AWG dann im Jahr 2011 den Zuschlag.

In einen Kaufvertrag mit der Stadt wurde vereinbart, dass die Bebauungen auf dem Grundstück entfernt werden. Im August des letzten Jahres feierte die AWG Grundsteinlegung. Zwei Jahre später, im Sommer 2014 „ziehen die ersten Bewohner in die altersgerechten Wohnungen ein“, ist sich der Projektbeauftragte sicher.

„Mit den ersten Eindrücken am Tag der offenen Tür wird die Liste der Interessenten mit Sicherheit ansteigen“, vermutet Brigitte Kornmesser (60) vom AWG-Vorstand. Bereits zur ersten Informationsveranstaltung vor zwei Jahren war die Resonanz enorm groß.

Zwei Jahre Bauzeit
Seit August 2012 wird am Projekt „AWG Sonnenhof“ gebaut. 2014 sollen die ersten Bewohner einziehen.


Rund sieben Millionen Euro kostet das Bauvorhaben in der Innenstadt.


Es entstehen 45 altersgerechte Wohnungen, ein Büro, Wohnungen für junge Leute und eine Begegnungsstätte.

Die Zimmer variieren zwischen 42 und 50 Qua- dratmetern.“ Ulrich Zwengel (63), Projektbeauftragter

Mathias Otto

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