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Rostock Jetzt mitmachen: „Wie soll Dein Rostock wachsen?“
Mecklenburg Rostock Jetzt mitmachen: „Wie soll Dein Rostock wachsen?“
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08:02 15.01.2018
Ordnungssenator Chris Müller-von Wrycz Rekowski (v.li.), Norbert Nähr von Superurban Kommunikation und Ralph Müller vom Amt für Stadtplanung haben am Freitag den Startschuss für die Aktion „Wie soll Dein Rostock wachsen?“ gegeben. Hier können sich alle Einwohner beteiligen, damit ihre Ideen in Rostocks Zukunftsplan einfließen können. Quelle: Johanna Hegermann
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Rostock

Wo sollen neue Wohnungen entstehen, wie soll sich die Infrastruktur in Rostock verändern und welche Flächen sollen in Grünanlagen umgewandelt werden? Dies sind Fragen, für die nun auch dessen Einwohner eine Antwort finden sollen. Denn Rostock wächst und deswegen will das Rathaus rechtzeitig einen Zukunftsplan für die Entwicklung der Stadt anfertigen. Und das mithilfe der Bürger.

Hier ist das Mitmach-Mobil im Einsatz

Sonnabend, 13. Januar: Kröpeliner-Tor-Center (14 bis 18 Uhr)

Sonnerstag, 18. Januar: Hauptbahnhof Rostock, Südseite (15 bis 19 Uhr)

Freitag, 19. Januar: Uni-Mensa Südstadt, Alber-Einstein-Straße (10 bis 14 Uhr)

Sonnabend, 20. Januar: Einkaufszentrum Warnow Park, Rigaer Straße (10 bis 14 Uhr)

Rathaus ruft alle Einwohner zum Mitmachen auf

„Ich freue mich, dass wir diesen Weg gehen“, sagt Rostocks Ordnungssenator Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD). Doch wie genau sieht dieser Weg aus? Los geht es seit gestern mit der Möglichkeit, sich online an der zukünftigen Gestaltung Rostocks zu beteiligen. Auf www.zukunftsplan-rostock.de kann jeder seine Idee eintragen und an einer Umfrage teilnehmen. Bis 9. Februar können die Wünsche auf dieser Plattform eingereicht werden.

Dann wird das sogenannte Mitmach-Mobil im Stadtgebiet unterwegs sein. An vier verschiedenen Standorten wird das Lastenfahrrad mit einem Mitmach-Stand auf Tour gehen. Hier können Rostocker Wunschkarten abholen, manuell ausfüllen und wieder abgeben. Außerdem soll es noch ein Zukunfts-Forum geben. Am 19. Februar, 19.30 Uhr, im Moya Rostock, werden erste Ideen vorgestellt und weitere Vorschläge gesammelt. Über die Lösungsansätze soll dann in verschiedenen Workshops im Laufe des Jahres diskutiert werden. Ergebnisse werden voraussichtlich im November präsentiert.

2020 erster Vorentwurf des Flächennutzungsplans möglich

„Der Flächennutzungsplan ist ein komplexes Planungselement“, sagt Ralph Müller, Leiter des Amts für Stadtplanung. In vergleichbaren Städten würde die Arbeit fünf bis sieben Jahre dauern. „Wir wollen 2019 beginnen und 2020 der Bürgerschaft einen ersten Vorentwurf vorlegen.“ Bis dahin hoffen die Verantwortlichen, dass sich möglichst viele Rostocker und auch Jugendliche beteiligen. „Wir nehmen jede Idee auf“, sagt Müller. Hier gestalte man die Zukunft für alle.

Johanna Hegermann

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