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Johanniskirche will neues Gemeindehaus

Hansaviertel Johanniskirche will neues Gemeindehaus

Die Kirchgemeinde St. Johannis will ihr Gemeinde-Chorhaus im Barnstorfer Wald erweitern. Entsprechende Planungen wurden am Dienstagabend im Ortsbeirat Hansaviertel vorgestellt.

Hansaviertel. Baubeginn wird aber voraussichtlich nicht vor 2018 sein.

„Wenn es günstig läuft, bekommen wir innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre einen Platz auf der Bauliste der Nordkirche“, sagt Gemeinderatsmitglied Hans-Günter Eckel und verweist auf das Beispiel der Domgemeinde in Güstrow. Dort bestehe die Idee für ein neues Hauses schon seit mehr als zehn Jahren.

„Es ist für mich überraschend, dass dann doch so langfristig geplant wird“, sagte Karsten Cornelius, Vorsitzender des Ortsbeirates im Hansaviertel.

Vor zwei Jahren begannen die Überlegungen zum Neubau des Gemeinde-Chorhauses. Eine knappe Million Euro soll es kosten. Die ersten 50 000 Euro sind bereits gesammelt, wie Hans-Günter Eckel sagt: „Wir haben in der Adventszeit eine Spendenaktion gestartet und innerhalb von drei Monaten diesen Betrag eingenommen.“

Dennoch sei die St.-Johannis-Gemeinde auch auf finanzielle Hilfen von außerhalb angewiesen. Eckel setzt dabei vor allem auf die Chöre: „Die Kantorei ist Kulturpreisträger und unsere Arbeit ist landesweit angesehen. Wir hoffen, dass das Land uns bei dem Vorhaben behilflich sein wird.“

Eine neue Unterbringung hat die St.-Johannis-Gemeinde dringend nötig. Denn sie beherbergt mit insgesamt 400 Sängern die größte Kantorei in Mecklenburg-Vorpommern. „Derzeit haben wir keine angemessenen Bedingungen“, sagt Eckel. Die Chöre proben zum Teil außerhalb der Kirche, denn die eigenen Räumlichkeiten sind für die bis zu 120 Personen starken Gruppen zu klein. „Da ist schnell schlechte Luft drin“, so Eckel.

Direkt neben dem 1950 als Notkirche geweihten Gotteshaus soll der Neubau entstehen. Eine Erweiterung der Kirche sei laut Eckel nicht möglich: „Es ist ein Anliegen, die Kirche als Denkmal unangetastet zu lassen.“

Jens Barkhorn

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