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Kanuten kämpfen um Platz auf der Holzhalbinsel

Rostock Kanuten kämpfen um Platz auf der Holzhalbinsel

In Rostock soll die Fläche an der Warnow für Wohnungsbau im Gespräch sein. Der Bauantrag für die Sanierung der Sportstätte ist jedoch gestellt. Waren jahrelange Planungen umsonst?

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Andreas Röhl und Lennart Pentzek vom Stadtsportbund, Trainerin Ramona Portwich sowie Kay Müller, Anette Rixen und Henry Lehmann (v.l.) von den Kanufreunden „Greif“ wollen den Standort auf der Holzhalbinsel erhalten.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Nachrichten aus dem Rostocker Rathaus sorgen für Verunsicherung beim Kanu-Verein „Greif“. Bei allen Planungen zur Bebauung der Holzhalbinsel war die Sportstätte gesetzt. Jetzt soll es Überlegungen geben, die Flächen doch mit Wohnungen zu bebauen. Der Verein plant aktuell die Sanierung der Anlage.

Seit 1970 gibt es auf der Warnow an der Holzhalbinsel Wassersport. „Der Standort schien bis heute nicht verrückbar“, sagt der stellvertretende Vereinsvorsitzende Henry Lehmann. Acht Jahre arbeitet der der Verein an einem Sanierungskonzept. Rund 3,2 Millionen Euro sollen in die Modernisierung investiert werden. Beim Landessporttag konnten die Rostocker mit ihrem Konzept überzeugen und und bekamen den Zuschlag für die höchstmögliche Fördersumme von 500 000 Euro.

Aufgrund der Förderrichtlinien müsse in diesem Jahr Baustart sein, erklärt Sportsenator Steffen Bockhahn (Linke), der sich ausdrücklich zum Kanu-Zentrum auf der Holzhalbinsel bekennt. „Die Freiflächen werden neu gestaltet und sich attraktiv einbetten“, erklärt der Senator. Es dürfe nicht nur an Wohnungsbau gedacht werden, auch Freiräume seien nötig, ergänzt der Geschäftsführer des Stadtsportbunds, Andreas Röhl. „Dazu gehören die Sportstätten.“

Bockhahn sieht für die Sportstadt mit dem sanierten Kanuzentrum eine ganz neue Perspektive. Damit sei es durchaus möglich, Neubrandenburg den Bundesstützpunkt abzujagen. Darüber werde im Jahr 2024 neu entschieden.

Niebuhr Thomas

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