Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Kein Sonntag ohne Alltag
Mecklenburg Rostock Kein Sonntag ohne Alltag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 20.01.2018

Können Sie sich noch an Weihnachten erinnern? Ist gerade mal vier Wochen her. Doch wenn Silvester und Neujahr vorbei sind, scheinen die Uhren wieder schneller zu laufen, und schnell ist man wieder im grauen Alltag angekommen, in dem ein Tag dem anderen gleicht. Es ist ein seltsames Phänomen: Besondere, gefüllte Zeit vergeht einerseits wie im Fluge, aber sie hat ihre eigene Qualität und bleibt länger im Gedächtnis. Im Alltag dagegen stöhnen wir entweder unter Termindruck und Stress, oder die Stunden ziehen sich dahin wie Kaugummi, weil das Immergleiche uns zäh und langweilig vorkommt. Im Nachhinein wissen wir in beiden Fällen oft nicht, wo die Zeit geblieben ist. Doch ohne Zweifel brauchen wir den Alltag. Wir müssen unseren Verpflichtungen nachkommen, tun, was notwendig ist, uns um unseren Broterwerb und unsere sonstigen Interessen kümmern und hoffentlich nicht nur um unsere, sondern auch um die unserer Mitmenschen.

Und: Ohne Alltag gäbe es keinen Sonntag, keine besonderen Zeiten. Erst der Unterschied zum Alltäglichen macht das Besondere aus. Diese Einsicht fällt nicht leicht, aber sie kann uns dabei helfen, die Mühen des Alltäglichen schätzen zu lernen als notwendige Voraussetzung für den Genuss des Wochenendes, des Sonntags, von Fest- und Urlaubszeiten. So gesehen, kann der Alltag zu gefüllter, weil notwendiger Lebenszeit werden. Gott hat es nicht anders gemacht. An sechs Tagen hatte er sein Tun, am siebten Tag ruhte er aus und freute sich an dem Geschaffenen. Vielleicht denken Sie daran am Montagmorgen, wenn der Wecker klingelt.

OZ

Von der Polizistin bis zum Roboter: Noch bis zum 1. Februar feiern täglich rund 450 Kinder Karneval

20.01.2018

Schauspieler laden am Sonntag zur Matinee / Premiere am 26. Januar

20.01.2018
Rostock GUTEN TAG LIEBE LESER - Das Lächeln der Radfahrer

Dem Radfahrer wird nachgesagt, dass er nach oben lächelt und nach unten tritt. Da ist etwas dran, vor allem wenn sich die Radfahrer durch Warnemünde bewegen und ...

20.01.2018