Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Kindermode fair produziert

Berger Kindermode fair produziert

Schweine, die mit Katzen spazieren gehen. Schnecken, die Pilze essen. Und Dinosaurier, die Schmetterlinge fangen. Diese und andere witzige Gestalten sind die selbstkreierten Motive von Katharina Schlaack (33) und Cornelia Helms (36).

Voriger Artikel
Feuerwehrstreit: Feuerwehr sagt Gespräch mit Stadt ab
Nächster Artikel
50 000. Turm-Besucher — Rekordjahr wird‘s wohl nicht

Katharina Schlaack (33, l.) und Cornelia Helms (36) mit ihrer ersten Kollektion.

Quelle: Charlotte Berger

Die beiden Mütter haben vor kurzem ihr eigenes Textil-Label „fairgissmeinnicht“ für Kinder von zwei bis acht Jahren ins Leben gerufen. Dabei spielt das Wort „fair“ die wichtigste Rolle.

„Uns ist wichtig, dass unsere Kindermode unter fair ausgehandelten Bedingungen produziert wird“, sagt Katharina Schlaack. „Weil es solche Anbieter im Bereich Kindertextilien nur vereinzelt zu finden gab, haben wir unser eigenes Label gegründet.“ Die beiden Rostockerinnen sind selbst Mütter und wissen, worauf man beim Textilkauf für Kinder achten sollte. „Kinderhaut ist sehr empfindlich, die meisten Sachen riechen schon beim Schmökern nach Chemie und liefern vom Material her nicht gerade den besten Tragekomfort. Das wollten wir unseren Kleinen ersparen“, so Cornelia Helms.

Lange suchten die beiden Freundinnen nach geeigneten Produzenten für ihre Mode. Jetzt werden die Shirts von Arbeiterinnen im indischen Kolkata genäht. Dort werde ausschließlich zertifizierte Biobaumwolle verwendet, versichern die beiden Unternehmerinnen. Näherinnen und Arbeiter würden dazu auch fair entlohnt und seien Teilhaber der Farm. „Unsere Shirts vereinen alle Werte, die uns am Herzen liegen. Biobaumwolle aus fairem Handel“, sagt Schlaack.

Neben den vernünftigen Bedingungen bei der Produktion spielt für die zwei Kreativen auch das Design eine wichtige Rolle. „Viele Kindershirts sind überladen und so typisch nach dem Schema Mädchen/Junge gestaltet. Wir wollten die goldene Mitte finden“, erzählt Cornelia Helms.

So entstanden witzige Motive auf bunten Hemden. Alle Vorlagen dafür werden von den beiden Müttern selbst gezeichnet. „Wir freuen uns, gerade in dem Bereich Kindermode eine umweltfreundliche, faire und ergiebige Alternative in Zeiten der Massenproduktion anzubieten“, sagt Katharina Schlaack.

An oberster Stelle stehe ein bestimmter Satz in der Unternehmensphilosophie der Frauen. Schlaack: „Kinderkleidung sollte niemals von Kindern für Kinder produziert werden.“

• Internet:

www.fairgissmeinnicht.de

CITYBLICK
Charlotte Berger kennt die

Trends. ☎ 365 410

cityblick@ostsee-zeitung.de

 

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Orang-Utan-Baby kam vor Augen der Zoo-Besucher zur Welt

Miri (13) wurde erstmals Mutter / Geschlecht des Äffchens noch unbekannt