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Klassenfahrt – SSV-Coach Lankowski fehlt beim Final Four

Schwaan/Rostock Klassenfahrt – SSV-Coach Lankowski fehlt beim Final Four

Schwaaner Handballer treffen im Landespokal-Halbfinale auf den Ribnitzer HV

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Die Bälle liegen bereit: Am Sonntag endet die Handball-Saison in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Final Four im Landespokal.

Quelle: Foto: Sebastian Heger

Schwaan/Rostock. Ein ganz besonderes Spiel steht am Sonntag (11.00 Uhr, Sport- und Kongresshalle Güstrow) für Detlef Lankowski an – allerdings ohne dass der Trainer der MV-Liga-Handballer des Schwaaner SV (SSV) vor Ort sein kann. Während seine Mannschaft im Landespokal-Halbfinale auf den Ex-Verein Ribnitzer HV trifft, reist der Lehrer mit seiner Schulklasse bereits nach Italien – zur Klassenfahrt.

OZ-Bild

Schwaaner Handballer treffen im Landespokal-Halbfinale auf den Ribnitzer HV

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Der Spielplan des Final Four

9.30 Uhr: 1. Frauen-Halbfinale:

SG Uni Greifswald/Loitz – SV Crivitz

11.00 Uhr: 1. Herren-Halbfinale:

Schwaaner SV – Ribnitzer HV

12.30 Uhr: 2. Frauen-Halbfinale:

SV Warnemünde – SV Grün-Weiß Schwerin II

14.00 Uhr: 2. Herren-Halbfinale:

Stralsunder HV II – SV Mecklenburg Schwerin II

16.00 Uhr: Endspiel Frauen

18.00 Uhr: Endspiel Herren

„Das ist ärgerlich, aber was soll ich machen“, meint Lankowski. Ausgerechnet seine letzte(n) Partie(n) als SSV- Verantwortlicher kann der 52-Jährige nicht betreuen. Nach der Saison will er sich eine Auszeit nehmen. Doch zuvor peilen die „Schwäne“ den Einzug ins Endspiel des Final Four an.

„Entscheidend wird sein, dass wir in der Deckung wieder besser stehen als in den vergangenen Punktspielen und unsere Torhüter einen guten Tag erwischen“, hofft Lankowski, dessen Mannschaft die Serie 2016/17 in der höchsten Landesspielklasse auf dem enttäuschenden vorletzten Tabellenplatz abgeschlossen hat. Dennoch bleiben die Bekestädter in der Liga, da es nur einen Absteiger geben wird: die SG Matzlow-Garwitz.

„Wir hatten leider immer wieder Ausfälle aufgrund von Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen“, analysiert Lankowski. Er bereitete die Mannschaft in dieser Woche noch ganz normal auf den Saisonhöhepunkt vor. Am Sonntag übernimmt Trainerkollege René Burghardt das Kommando.

Lankowski wurde bereits vor dem jüngsten Heimspiel der Schwaaner gegen den SV Warnemünde (20:30) vom Verein verabschiedet. Ganz aufhören wird der Diplomsportlehrer allerdings nicht. Als Sportlicher Leiter für die Herren bleibt er dem SSV erhalten, dem er sich 2012 angeschlossen hatte.

„Jede Woche zweimal zum Training und am Wochenende durchs ganze Land zu reisen, wird mir zu viel. Ich brauche eine Pause“, meint der gebürtige Malchiner, der das Handball-Abc in Neubrandenburg erlernte. Als 14-Jähriger wurde er zur Kinder- und Jugendsportschule (KJS) nach Rostock delegiert. Beim damaligen SC Empor schaffte Lankowski den Sprung bis in die erste Mannschaft. Seine größten Erfolge waren der Gewinn des DDR-Pokals und eine Vizemeisterschaft. Als Trainer arbeitete Lankowski neun Jahre beim Bad Doberaner SV, unter anderem in der Regionalliga. Von 2007 bis 2011 betreute er den Ribnitzer HV, den er innerhalb von drei Jahren aus der Kreisunion bis in die Oberliga (heute MV-Liga) führte.

Beim kommenden Gegner kennt Lankowski noch viele Spieler. Allerdings sei das kein Vorteil. „Beide Seiten kennen sich gut von vielen Duellen in den vergangenen Jahren“, begründet er. Es dürfte ein ausgeglichenes Spiel werden, in dem sich die Teams auf Augenhöhe begegnen. „Jeder wird sein Bestes geben.“

Der Einzug ins Endspiel wäre nicht nur für Lankowski ein toller Abschluss. Neben ihm beenden auch Rayko Schulz (wechselt in die 2. Männer), Max Bünz, Bernt Kratkey (beide berufsbedingt) und Torwart André Froriep (trainiert ab der neuen Saison die Schwaaner Verbandsliga-Frauen) ihre Laufbahn in der ersten Mannschaft. Die soll ab September dann ein neues, verjüngtes Gesicht bekommen.

Bemerkenswert: Am Montag wird der NDR in der Sendung „Land und Leute“ ab 18.00 Uhr einen TV-Beitrag zum Final Four senden.

Tommy Bastian

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