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Kohlenmonoxid-Alarm in Mehrfamilienhaus

Stadtmitte Kohlenmonoxid-Alarm in Mehrfamilienhaus

Frau schwer verletzt / CO-Warner vom Rettungsdienst schlugen an / Haus evakuiert

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Die Berufsfeuerwehr musste wegen des gefährlichen Gases zu einem größeren Einsatz in die Ludwigstraße ausrücken.

Quelle: Foto: Stefan Tretropp

Stadtmitte. Kohlenmonoxid-Alarm in der Hansestadt: Die Rostocker Berufsfeuerwehr ist am Dienstagvormittag wegen des gefährlichen Gases zu einem größeren Einsatz in die Ludwigstraße ausgerückt. Eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses kam schwer verletzt in ein Krankenhaus.

Wie der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr, Michael Allwardt, sagte, sei zunächst der Rettungsdienst gegen 9.45 Uhr in das Haus zu einer bewusstlosen Person gerufen worden. Als die Sanitäter sich Zutritt zur Wohnung verschaffen wollten, schlugen die CO-Warner, die der Rettungsdienst bei sich trägt, an. Sofort wurde ein kompletter Löschzug der Berufsfeuerwehr nachalarmiert. Das Wohnhaus in der Ludwigstraße wurde umgehend evakuiert. Die Bewohner mussten draußen auf der Straße ausharren.

Die bewusstlose Bewohnerin der Dachgeschosswohnung kam in Begleitung eines Notarztes ins Krankenhaus. Laut Allwardt strömte eine „erhebliche Menge“ des gefährlichen Gases, welches farb-, geruchs- und geschmacklos ist, im Haus aus. Woher es kam, stand zunächst noch nicht fest. Mitarbeiter der Stadtwerke waren ebenfalls im Einsatz. Die Feuerwehrleute konnten nur mit schwerem Atemschutz das Wohnhaus betreten. Über eine Drehleiter untersuchte die Feuerwehr den Abzug des Schornsteins. Vermutet wurde, dass das ausströmende Kohlenmonoxid auf den Defekt einer Heizungsanlage zurückzuführen ist.

Die Polizei veröffentlichte via Kurznachrichtendienst Twitter, dass es offenbar ein Leck in der Gasleitung gab. Während des Einsatzes blieb die Ludwigstraße vollständig gesperrt.

Stefan Tretropp

OZ

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