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Kommt nicht in die Tüte: Kunden verzichten auf Plastik

Rostock Kommt nicht in die Tüte: Kunden verzichten auf Plastik

In den Geschäften von rund 30 Unternehmen werden Wegwerf-Beutel nur noch gegen Bezahlung herausgegeben. Viele Rostocker nutzen bereits Alternativen, um die Umwelt zu schonen.

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In den Geschäften von Strobel-Baltic in Rostock haben die Kunden künftig die Wahl zwischen kostenpflichtiger Plastiktüte oder einer nachhaltigen Papiertüte. Julia Hattendorf hat sich für die Papiertüte entschieden, die ihr Katharina Brockmann über den Tresen reicht.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Schon zwei Monate vor dem offiziellen Start, haben Händler in Rostock auf die Bezahltüte umgestellt. In vielen Geschäften der Hansestadt können Kunden daher nur noch gegen Bezahlung eine Tüte aus Plastik erhalten. „Mit dem Wechsel zeigen wir, dass wir bereit sind, gemeinsam mit dem Verbraucher dafür zu sorgen, dass noch weniger Plastik in den Umlauf kommt“, sagt Kay-Uwe Teetz vom Handelsverband Nord. Wie teuer die Tüte sein soll, entscheide jeder Händler selbst.

Allein in Rostock wird es in Geschäften von rund 30 Unternehmen spätestens ab dem 1. Juli kein kostenloses Plastik mehr geben. Unter anderen haben sich Strandgut in Warnemünde, der Spielzeugladen Wupatki und die Firma Strobel-Baltic freiwillig dazu verpflichtet.

Das kommt bei den Rostockern gut an. „Der Umwelt zu Liebe nutze ich sowieso meine haltbare Tragetasche“, sagt Gabriele Lange aus Reutershagen. Wenn sie doch einmal die Plastiktüte kauft, wird diese nicht sofort entsorgt. „Ich geh damit wieder einkaufen oder nutze sie als Mülltüte.“ Auch Sonja Lau aus Rostock Stadtweide nutzt lieber den Platz in ihrer Handtasche als den Wegwerf-Beutel. „Eigentlich sollte sie Tüte ganz abgeschafft werden“, betont die 60-Jährige. 

Von Hegermann, Johanna

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