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Kreative stritten hitzig übers Stadtbild

3sp 24 13 Kreative stritten hitzig übers Stadtbild

Der Kunstverein zu Rostock und die Kulturstiftung luden in den Orgelsaal.

Wir möchten gerne junge Menschen erreichen. Wir wollen wissen, wie sie Rostock in Zukunft gestalten möchten.“Diesen Wunsch äußerte Wolfgang Methling , Vorsitzender der Kulturstiftung, beim gestrigen Gesprächsabend zum Thema Kunst im öffentlichen Raum in der Hochschule für Musik und Theater (HMT).

Dazu organisierte Methling gemeinsam mit dem Kunstverein zu Rostock eine Podiumsdiskussion im Orgelsaal. Rund 70 junge und ältere Kunstinteressierte waren der Einladung gefolgt. Sigrid Keler , stellvertretende Vorsitzende der Kulturstiftung, zeigte sich über den großen Zulauf erfreut. Dies sei bereits die zweite Runde, in der man sich über die Gestaltung des künftigen künstlerischen Stadtbildes austausche. Hitzige Debatten wurden geführt. Doch das Ergebnis fiel enttäuschend aus. Zumindest in den Augen einiger Organisatoren. „Wir verstehen uns als Auf- oder auch Anreger“, sagt Wolfgang Friedrich , Ehrenvorsitzender des Kunstvereins. Aber: Er habe sich von der Gesprächsrunde mehr erhofft. „Es wurden keine greifbaren Lösungen genannt.“

Christoph Weinhold , Mitglied der Kulturstiftung, war zufrieden mit dem Abend. Ein Wermutstropfen blieb. „Es haben sich leider zu wenige junge Leute eingebracht. Außerdem: Oberbürgermeister Roland Methling war geladen, doch nicht gekommen. Ernüchternd für Kulturfachfrau Keler: „Wenn die Politik nicht mitzieht, können wir nichts verändern.“

Was es noch gab? Skulpturen von Architekt Peter Baumbach , der unter dem Motto „Architektur — Lehre — Gefundenes“ seine Arbeiten ausstellte. Mit seinem Freund Wolfgang Friedrich hat er die Präsentation auf die Beine gestellt. Die Schau ist bis 30. Juni zu sehen.

OZ

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